• Ruhe und Naturerleben erfahren im Biosphärenreservat Schaalsee, © TMV/Grundner
    Ruhe und Naturerleben erfahren im Biosphärenreservat Schaalsee
  • Urige Schönheit: steiles, steiniges Ufer im Biosphärenreservat Südost-Rügen, © TMV/Grundner
    Urige Schönheit: steiles, steiniges Ufer im Biosphärenreservat Südost-Rügen
  • Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - nicht nur fest im Sattel einen Ausflug wert, © TMV/Werk3
    Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - nicht nur fest im Sattel einen Ausflug wert

Biosphärenreservate

Mensch und Natur als Einheit

In den Biosphärenreservaten ticken die Uhren noch anders. Hier ist viel vom ursprünglichen Landleben geblieben.

Biosphärenreservate haben die gleichen Zielstellungen wie Naturparks. Hier kommt allerdings hinzu, dass es sich um repräsentative Gebiete von internationaler Bedeutung handelt, die in das UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" eingebunden sind. Gemeinsam mit den hier lebenden Menschen sollen in den historisch gewachsenen Kulturlandschaften beispielhafte Konzepte für nachhaltige Landnutzungsformen erarbeitet und umgesetzt werden.

Biosphärenreservat Schaalsee

Traditionelle Feld- und Viehwirtschaft prägen die Region und bieten zusammen mit der reichen Naturausstattung ideale Voraussetzungen für die Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftsweisen. Hier finden viele bedrohte Pflanzen und Tiere einen Rückzugsraum - darunter zahlreiche Orchideenarten sowie Fischotter und Seeadler, Bartmeise und Rotbauchunke. Der Schaalsee ist mit 72 Metern das tiefste und mit 23 Quadratkilometern eines der größten Gewässer Norddeutschlands. Eingerahmt wird er von dichten Wäldern und Schilfgürteln. Die Marke "Biosphärenreservat Schaalsee - Für Leib und Seele" dient Ihnen als Reiseführer. Darunter finden Sie z. B. Kunsthandwerker und touristische Angebote der Region, die sich durch besondere Qualität auszeichnen.

Biosphärenreservat Südost-Rügen

Am schönsten ist die Insel Rügen im Südosten: Die urigen Buchenwälder der Granitz und die vom Wind gekämmten Rasen des Zickerschen Höfts, karge Salzwiesen an den Boddenufern, blühende Äcker und Moore, verträumte Dörfer und mondäne Badeorte, Bauernkaten und Schinkel-Schlösser - dem Besucher dieser hügeligen Welt am Wasser liegt eine ebenso anmutige wie herbe Landschaft zu Füßen. Seit über 100 Jahren schnauft der Rasende Roland durch sie hindurch, vorbei an bunten Wiesen und urigen Wäldern. So mancher Baumveteran, den die rüstige Kleinbahn dabei Tag für Tag passiert, hat allerdings mehr Jahre auf dem Buckel als das alte Dampfross. Mit mächtigen Burgwällen und Hühnengräbern haben sich unsere Vorfahren auf der Insel verewigt sowie mit dem klassizistischen Putbus. Das weiße Städtchen mit Circus, Orangerie, Theater und Garten entzückte noch jeden Besucher.

Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern

Ein mächtiger Strom in einem breiten Tal - die Elbe war jahrzehntelang Grenzfluss. Heute eint das Elbetal fünf Bundesländer über ein Biosphärenreservat. Ein Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe erstreckt sich zwischen den mecklenburgischen Hafenstädten Dömitz und Boizenburg. Die Hochwasser der Elbe bestimmen hier nach wie vor den Charakter dieses Jahrhunderte vom Menschen gestalteten Landstriches. Besonders eindrucksvolle Ausblicke erleben Sie von den Aussichtstürmen auf dem Elbberg in Boizenburg und dem Rüterberg bei Dömitz. Die flachen Überschwemmungsgebiete sind wichtige Kinderstuben für Fische, Amphibien und Insekten und deshalb zugleich ertragreicher Nahrungsgrund für Vögel. Vor allem dem Hochwasser und der Lage am "Grünen Band" ist es zu danken, dass viele Flächen im Tal nicht intensiv genutzt wurden. So konnte sich eine für Mitteleuropa einmalige Flussauenlandschaft mit markanten Elbuferhängen und teilweise vegetationslosen Binnendünen erhalten, in der Weißstorch und Biber zu Hause sind.

Geschützte Naturlandschaften entdecken

Informationsstellen zu Biosphärenreservaten in Mecklenburg-Vorpommern

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