Hansestadt Rostock - Wo das Meer den Takt angibt



Im Vordergrund ist der rege Schiffsverkehr von Fischkuttern und Segelschiffen im Rostocker Stadthafen zu sehen. Im Hindergrund ragt der Turm der Marienkirche über dem Stadtcentrum hervor.In seinen acht Jahrhunderten war Rostock stets die größte und mächtigste Kommune des Landes, nie aber seine Hauptstadt. Den Regenten müssen die Bürger wohl zu emanzipiert und stolz gewesen sein. Einst wichtiges Mitglied der Hanse, ist die Hafen- und Universitätsstadt immer noch die Wirtschafts- und Handelsmetropole Mecklenburg-Vorpommerns.

 

 

Geschichte der Hansestadt

In der City begegnet man auf Schritt und Tritt den architektonischen Zeugen der Geschichte. Hier stehen die herausgeputzten Giebelhäuser dichtgedrängt, eines schöner als das andere.

Dazwischen das idyllische Kloster zum Heiligen Kreuz mit dem Kulturhistorischen Museum, einige alte Speicher, das Schiffahrtsmuseum und der Marktplatz mit dem barock verkleideten siebentürmigen Rathaus. Über allem die großen Backsteinkirchen und ringsherum die Stadtmauer mit den mächtigen Toren und den stillen Wallanlagen.

 

Zur Gotik gesellten sich in jüngeren Epochen nicht minder eindrucksvolle Bauwerke - das Thema Backstein nie aus den Augen verlierend. Zum Beispiel das Ständehaus, eines der eindrucksvollsten Bauten des Historismus. Es scheint das Erfolgsrezept der Rostocker zu sein, Altes zu bewahren und Neues zu wagen. An dieser fortschrittlichen Haltung hatte auch die bereits 1419 gegründete Universität großen Anteil. Die älteste alma mater im gesamten Ostseeraum leistete sich 1867 ein Hauptgebäude im Stil der Neorenaissance, das den fürstlichen Palästen jener Zeit durchaus ebenbürtig war.

 

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» Geschichte
» Backsteingotik
 

Maritimes Flair

Nur wenige Minuten von der City entfernt liegt der Stadthafen mit seiner breiten Uferpromenade, mit Kneipen und Speichern. An den Kaimauern machen im Sommer viele kleine Yachten und manch großer Windjammer fest. Besonders natürlich zur Hanse Sail, bei der man den Hafen vor lauter Masten kaum noch sieht. Inzwischen zählt das dreitägige Spektakel, das sich die Warnow hinauf bis zur Ostsee hinzieht, jedes Jahr über eine Million Besucher.

 

Ostseebad Warnemünde

Dort, wo der Fluss mit der Weite des Meeres eins wird, liegt Rostocks "schöne Tochter", das Seebad Warnemünde. Einst armes Fischerdorf, machte der Ort mit dem ausnehmend schönen und breiten Sandstrand im 19. Jahrhundert Karriere als elegantes Seebad und heilsamer Kurort.

In unseren Tagen ist Warnemünde auch als Werftstandort sowie Yacht-, Fähr- und Kreuzlinerhafen bekannt. Und irgendwie hat das Ostseebad es geschafft, alles das harmonisch miteinander zu verbinden. Während sich die Badegäste in der Sonne aalen oder in einem der stilvollen Caféhäuser vor ihr Zuflucht suchen, dümpeln im Alten Strom einträchtig Fischkutter und Superyachten vor sich hin.

Dahinter passieren riesige Frachtschiffe, Ostseefähren und stolze Luxusliner mit bis zu 2.400 Kreuzfahrern die Hafeneinfahrt. Ihnen allen weist immer noch der hundertjährige Leuchtturm den Weg. An seinem Fuß beginnt die vornehme Promeniermeile mit den Bars, Hotels und Restaurants. 

Die alten Gassen mit den typischen Kapitäns- und Fischerhäusern  beherbergen heute allerlei Läden, Kneipen und gemütliche Pensionen.

 
» Lesen Sie hier mehr über Kapitäns- und Fischerhäuser

» Mecklenburgische Ostseeküste

 

Kunst und Kultur

Doch Rostock und Warnemünde sind nicht nur im Sommer attraktiv. Das bunte Kulturleben, hochkarätige Museen und Theater, die Kunsthalle mit ihren namhaften Ausstellungen zeitgenössischer und nordeuropäischer Werke, urige Kneipen und mehrere Einkaufsmeilen, eine Vielzahl traditioneller Märkte, Messen, große Sport- und Konzertveranstaltungen, der weitläufige Zoo und der Botanische Garten sorgen zu jeder Jahreszeit für Unterhaltung und Abwechslung.

 

Kulturelle Linktipps:

Volkstheater Rostock »

Kunsthalle Rostock »

Kulturhistorisches Museum Rostock »

Schifffahrtsmuseum Rostock »

 

Erfahren Sie mehr über Kunst und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern »

Link ins Land: Rostock »

 
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