Warnow & Einzugsgebiet



Die Warnow bietet noch unberührte Natur mit wild wuchernden Büschen an den Ufern und über das Wasser ragenden knorrigen Bäumen. Die Flüsse und Seen im weiten Einzugsgebiet der Warnow begeistern Ruhesuchende und Abenteuerer gleichermaßen. Liebliche Auen betten sich in weite Wiesengründe. Traumhafte Stille liegt über sattgrünen Wäldern, die den wasserreichsten Fluss des Landes begleiten. Nur selten zwängt er sich über kurze Strecken zischend durch ein Nadelöhr.

Im Kanu durch die Wildnis, vorbei an versteckten Biberburgen, rotgoldenen Ahornbäumen und einsamen Waldpfaden - und hinter der nächsten Biegung sitzt Lederstrumpf am Lagerfeuer. Auf der Warnow schlägt die Fantasie zuweilen Purzelbäume. Kein Wunder, denn vor allem ihr wildes Durchbruchtal verbreitet Kanada-Romantik. Mit dem Vorteil, dass es hier keine gefährlichen Tiere gibt. Denn Himbeeren beißen bekanntlich nicht.

Auf ihrem Weg vom kleinen Wiesenquell bis zum großen Meer verändert die Warnow ständig ihr Gesicht. Über weite Strecken wälzt sie sich geruhsam Richtung Ostsee. Nach dem Mildenitz-Zufluss bei Sternberg wird ihr Tal allerdings schmal und steinig. Wie ein Gebirgsbach rauscht der Fluss durch den drei Kilometer langen Engpass, bevor er erschöpft in das breite Bett zurückfällt. Wenn er sich in Rostock-Warnemünde mit dem Meer vereint, liegt eine 155 Kilometer lange Reise durch duftende Wälder, feuchte Wiesen, kleine Städte und gemütliche Dörfer hinter ihm.
Auch Mildenitz und Nebel haben sich über Jahrtausende einen Weg durch eiszeitliche Endmoränen gegraben. Sie speisen die Warnow, mit der sie gemeinsam ein riesiges Einzugsgebiet mit mehr als einhundert sauberen Seen beherrschen. Viele stechen aus dem Waldmeer der Nossentiner/Schwinzer Heide wie funkelnde Augen heraus. Der Naturpark mit seinen riesigen Kiefernbeständen schließt zudem große Teile des Krakower Sees ein. Stille Buchten und grüne Inselchen machen ihn zu einem himmlischen Flecken für Menschen, Tiere und Pflanzen. Das Naturschutzgebiet Krakower Obersee liegt voll und ganz unter den Fittichen Tausender Wasservögel. Sie brüten hier oder pausieren auf ihrer Reise in den Süden.

Sein glasklares Wasser verdankt der See dem ebenfalls geschützten Flüsschen Nebel. Es sei das schönste in ganz Mecklenburg-Vorpommern, behaupten seine Bewunderer. Mal sprudelt es ausgelassen durch steinige Windungen, mal wabert es durch dschungelartige Sümpfe oder fließt stolz durch die Barlachstadt Güstrow.
Ebenso rein wie abwechslungsreich ist auch die Mildenitz. Fische, Krebse und Muscheln tummeln sich in ihr. Munter durchfließt sie die herrliche Hügellandschaft der Sternberger Seenplatte. Der ungewöhnlich flache Goldberger See erwärmt sich im Frühjahr sehr schnell und lockt mutige Nixen zum Anbaden. Von den schilfbestandenen Ufern des Dobbertiner Sees bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Backsteintürme eines großen Klosters. Das Vogelparadies Langenhägener Seewiesen verspricht erlebnisreiche Touren im Kanu oder im Paddelboot.

 

Links ins Land:

Fremdenverkehrsamt Sternberg  » sternberg.m-vp.de

Luftkurort Krakow am See  » krakow-am-see.de

 

 
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