Norddeutschland ist steinreich. Auf Schritt und Tritt begegnet dem Besucher leuchtend roter Backstein. Noch immer bestimmen gewaltige Kirchtürme die Silhouetten vieler Städte. Die Backsteingotik erzählt vom Geschäftssinn, Wohlstand und Selbstbewusstsein unserer Vorfahren, von der Blütezeit des Handels in der Hansezeit. Viele dieser außergewöhnlichen Bauwerke konnten erhalten bzw. restauriert werden und dienen heutzutage häufig als Raum für Kunst und Kultur. Sowohl Ausstellungen als auch Konzerte finden ihren Platz in diesen beeindruckenden Kulissen.
Neubrandenburg
Musikalische Höhepunkte in den beeindruckenden Backsteinbauten bilden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Seit vielen Jahren schaffen sie eine Verbindung von historischer Architektur und moderner bzw. aktueller Kunst. So bringen die Festspiele jährlich international renommierte Musiker in die bedeutendsten Bauwerke der Backsteingotik in Mecklenburg-Vorpommern, u. a. in das Doberaner Münster, die Festspielscheune Ulrichshusen oder in die Heiligen-Geist-Kirche in Wismar. In letzterer finden seit Gründung der Festspiele jährlich oft mehrere Konzerte statt, darunter lange Zeit die Eröffnungs- oder Abschlusskonzerte. Auch die Rostocker Heiligen-Geist-Kirche, der Konzertsaal der Neubrandenburger Marienkirche oder der Schweriner Dom werden zu musikalischen Kulissen. Der Greifswalder Dom St. Nikolai ist nicht nur die Taufkirche von Caspar David Friedrich, dem wohl berühmtesten Sohn der Hansestadt, hier fand 1990 auch das Eröffnungskonzert der ersten Saison der Festspiele MV statt. Hotel & Ferienwohnung buchen | Anreise | Familie | Radwandern | Wandern | Wellness
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