• Außenansicht des Gebäudes der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Rostock, © BStU-Außenstelle Rostock
    Außenansicht des Gebäudes der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Rostock
  • Blick in den Zellentrakt und heutigen Ausstellungsbereich, © BStU-Außenstelle Rostock
    Blick in den Zellentrakt und heutigen Ausstellungsbereich
  • Im zweiten Obergeschoss des Zellentraktes, © BStU-Außenstelle Rostock
    Im zweiten Obergeschoss des Zellentraktes
  • Blick in eine Zelle der ehemaligen Stasi-U-Haft, © BStU-Außenstelle Rostock
    Blick in eine Zelle der ehemaligen Stasi-U-Haft

Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt

Die Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock wurde Ende der 1950er Jahre gebaut. In den etwa 50 Zellen konnten 110 Frauen und Männer gleichzeitig inhaftiert werden. Seit 1998 gehört die frühere Untersuchungshaftanstalt zum "Dokumentationszentrum für die Opfer deutscher Diktaturen", welches in einer Mischung aus musealer Präsentation und historischer Dokumentation über den DDR-Staatssicherheitsdienst als wichtigste innere Stütze der SED-Herrschaft informiert.

Die Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock wurde in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts gebaut. Sie befand sich auf dem Innenhof der ebenfalls neu errichteten Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Rostock und lag somit abgeschirmt von der Außenwelt. In den ca. 50 Zellen konnten 110 Frauen und Männer gleichzeitig inhaftiert werden.In den Jahren von 1960 bis 1989 durchlebten rund 4900 Untersuchungshäftlinge leidvolle Wochen und Monate. Sie waren vorwiegend aus politischen Gründen verhaftet worden, zum Beispiel weil sie aus der DDR fliehen wollten oder Kritik an den politischen Verhältnissen geäußert hatten. In den Verhören wurden sie zu Geständnissen genötigt, die im anschließenden Gerichtsverfahren gegen sie verwendet wurden.Seit 1998 gehört die frühere Untersuchungshaftanstalt zum "Dokumentationszentrum für die Opfer deutscher Diktaturen" des Landes Mecklenburg-Vorpommern, angebunden an das Historische Institut der Universität Rostock. Hier wiederum bildet die "Dokumentations- und Gedenkstätte" des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) seit Oktober 1999 den inhaltlichen Kern in ihrer Mischung aus musealer Präsentation und historischer Dokumentation über die Geheimpolizei des SED-Staates.Die ständige Ausstellung informiert über den DDR-Staatssicherheitsdienst als wichtigste innere Stütze der SED-Herrschaft und über die Bedingungen in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt. Von Zeit zu Zeit ergänzen Sonderausstellungen zu Themen der DDR-Geschichte das Angebot. Zu besichtigen sind unter anderem der Zellentrakt und Originalzellen. Bei Führungen sind auch der so genannte Freihof, die Dunkelzellen und ein Gefangenentransportwagen zu sehen. Öffentliche Führungen finden jeden Mittwoch und Samstag 14.00 Uhr statt.

Kategorie

Museen, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, Ausstellungen und Galerien


+49 381 4985651


Stasi-U-Haft -Außenansicht, © BStU, Außenstelle Rostock

Führung: Unterwegs im ...

Bei der öffentlichen Führung erfahren Sie Wissenswertes zum Thema Stasi und über die Bedingungen im ehemaligen Gefängnis. Wir zeigen Ihnen: den Zellentrakt mit Originalzellen, den "Freihof", die "Dunkelzellen" im Keller, den Gefangenentransportwagen.

vom 01.10. bis 29.04. »
Stasi-U-Haft -Außenansicht, © BStU, Außenstelle Rostock

Führung: Unterwegs im ...

Bei der öffentlichen Führung erfahren Sie Wissenswertes zum Thema Stasi und über die Bedingungen im ehemaligen Gefängnis. Wir zeigen Ihnen: den Zellentrakt mit Originalzellen, den "Freihof", die "Dunkelzellen" im Keller, den Gefangenentransportwagen.

vom 27.12. bis 30.12. »

Kontakt:

Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt

Hermannstraße 34b
18055  Rostock

+49 381 4985651
dug-rostock@bstu.bund.de


Ihr Ziel:

Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt
Hermannstraße 34b
18055 Rostock


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