• beeindruckende Steinformation eines Großsteingrabes, © Archäo Tour Rügen
    beeindruckende Steinformation eines Großsteingrabes

Großsteingräber von Lancken-Granitz

Großsteingräber in der Umgebung von Lancken-Granitz.

Die Großsteingräber bei Lancken-Granitz waren acht Grabanlagen der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur, von denen heute nur noch vier existieren. Bei allen Gräbern handelt es sich sogenannte Großdolmen. 1965 wurden die vier Gräber ausgegraben. Zusammen mit den unmittelbar benachbarten Großsteingräbern bei Burtevitz stellen die vier Anlagen den größten auf Rügen zumindest teilweise erhalten gebliebenen megalithischen Gräberkomplex dar.

Die einzelnen Anlagen sind in unterschiedlichen Bauweisen errichtet. So sind die Gräber 1 und 2 in langgestreckte Hünenbetten eingebaut, die Gräber 3 und 4 hingegen in Rundhügel. Die eigentlichen Grabkammern wiederum weisen alle einen sehr ähnlichen Bauplan auf. Obwohl davon auszugehen war, das sämtliche Gräber geplündert waren, konnten noch zahlreiche Grabbeigaben gefunden werden. Diese belegen, dass die Anlagen über längere Zeiträume kontinuierlich genutzt wurden. So fanden sich in den Gräbern neben Beigaben der Trichterbecherkultur (3500–2800 v. Chr.) auch Artefakte der endneolithischen Einzelgrabkultur (2850–2250 v. Chr.) und der älteren Bronzezeit (1800–1100 v. Chr.).

Kategorie

Denkmäler und Sehenswürdigkeiten

Kontakt:

Großsteingräber von Lancken-Granitz


18586  Lancken-Granitz


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