• Ernst Barlach Theater - Christoph Nahr
    Ernst Barlach Theater - Christoph Nahr

5. Philharmonisches Konzert

Werke von Bach, Haydn & Franck mit der Neubrandenburger Philharmonie

Daniel Carlberg leitet das 5. Philharmonische Konzert der Neubrandenburger Philharmonie. Orchester und Publikum kennen den Dirigenten bereits von vorausgegangenen Engagements. 2008 gastierte Carlberg hier erfolgreich im Rahmen eines Anrechtskonzertes. Zuvor hatte er schon als Stipendiat des DIRIGENTENFORUM in der Vier-Tore-Stadt sein Können unter Beweis stellen können. Nach ersten Engagements, u. a. am Südthüringischen Staatstheater Meiningen, am Landestheater Linz sowie am Badischen Staatstheater Karlsruhe, ist der Dirigent nun als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Anhaltischen Theater Dessau tätig. Unter Carlbergs Stabführung gelangen Werke von Joseph Haydn und César Franck sowie des zweiten Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel zur Aufführung. Haydns Sinfonia concertante bietet Stimmführern aus den Reihen des Orchesters ein hervorragendes Podium zu künstlerischer Entfaltung: Das Werk enthält einen technisch anspruchsvollen Part für ein Solistenquartett mit Teamgeist! Dieser Aufgabe stellen sich die 1. Konzertmeisterin der Philharmonie Elsa Claveria, Solocellist Reinhard Bellmann, Solooboist Andreas Markowski und Anatoliy Mosyuk als Solofagottist. Haydn hatte seine Sinfonia concertante auf der Höhe seiner Meisterschaft als Sinfoniker geschrieben. Kompositionen für mehrere solistische Instrumente und Orchester standen damals hoch im Kurs, begünstigt u. a. durch den wachsenden öffentlichen Konzertbetrieb, der sich allmählich aus den Fürstenhöfen heraus verlagerte. Haydns Sinfonia concertante wurde 1792 bei ihrer Uraufführung in London mit überwältigender Begeisterung aufgenommen und musste auf allgemeinen Wunsch in zwei weiteren Konzerten wiederholt werden! Die A-Dur-Sinfonie Wq 182 / 4 gehört zu den 6 Streichersinfonien, die Carl Philipp Emanuel Bach 1773 in Hamburg im Auftrag von Gottfried van Swieten, des Gesandten des österreichischen Kaiserhauses in Berlin, komponierte. Seit 1768 lebte der Musiker in der Hansestadt. Hier konnte er nach 30jähriger Dienstzeit am Hofe Friedrichs des Großen endlich seine ureigenen musikalischen Ambitionen verwirklichen, frei vom ästhetischen und inhaltlichen Diktat des Preußenkönigs. So haben ihm denn auch seine Zeitgenossen einen „originellen und kühnen Gesang der Ideen“ attestiert. Die Sinfonie d-Moll von César Franck gehört zu den bedeutendsten Schöpfungen aus der Feder des 1822 in Lüttich geborenen Komponisten. Uraufgeführt wurde sie am 17. Februar 1889 im Rahmen der Konzerte der Société du Conservatoire in Paris. Das Werk stieß insgesamt mehr auf Kritik als auf Gegenliebe. Gounod meinte bösartig, in der Sinfonie sei „das Bekenntnis zur Impotenz bis zum Dogma getrieben“. Doch schon bald nach Francks Tod (1890) eroberte die Komposition die Konzertsäle der Welt. Wie Beethovens große Sinfonien folgt das Werk dem Prinzip der Finallösung - im Eröffnungssatz exponierte musikalische Konflikte werden endgültig erst im Schlusssatz überwunden. Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie A-Dur Wq 182 / 4 Joseph Haydn: Sinfonia concertante für Violine, Violoncello, Oboe, Fagott und Orchester B-Dur Hob. I:105 Cesár Franck: Sinfonie d-Moll Mitwirkende: Neubrandenburger Philharmonie, Solisten: Elsa Claveria, Violine, Reinhard Bellmann, Violoncello, Andreas Markowski, Oboe, Anatoliy Mosyuk, Fagott, Dirigent: Daniel Carlberg
Quelle. Ernst-Barlach-Theater
Karten erhältlich im Ernst-Barlach-Theater und in der Güstrow-Information!

 

Datum:

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Veranstaltungskategorie:

Theater & Bühne


Kontakt:

Ernst-Barlach-Theater

Franz-Parr-Platz 8
18273  Güstrow


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+49 (0)3843 684146


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