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Das kunstseidene Mädchen

von Gottfried Greiffenhagen nach dem Roman von Irmgard Keun

Deutschland 1931. Die 18 jährige Doris beschließt dem kleinbürgerlichen Milieu ihrer Heimat und dem tristen Alltag an der Schreibmaschine zu entkommen. Im aufregenden Leben Berlins will sie “ein Glanz” werden.

Sie kommt mit leeren Taschen, aber dem Kopf voller Pläne in der verheißungsvollen Metropole an. Dort stürzt sie sich in das pulsierende Leben der Tanzhallen, Bars und Literatencafés. Sie geht von Mann zu Mann, von Enttäuschung zu Enttäuschung und die erträumte Karriere bleibt Illusion. Immer weiter sinkt sie hinab in die Halbwelt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen, nicht von der Schäbigkeit der Männer und nicht von der Gemeinheit der Welt. Ihr unbeirrbarer Traum bleibt: Sie will “ein Glanz” sein.

Irmgard Keun schrieb “Das kunstseidene Mädchen” 1932 im Alter von 27 Jahren. “Das kunstseidene Mädchen” zeigt das Lebensgefühl junger Frauen Ende der 1920er Jahre; emanzipiert und modern, aber ohne Zukunftsperspektive.

Kurt Tucholsky über die Romanvorlage: „Ein durch und durch originelles Buch, das den Leser unwiderstehlich in seinen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl und tragischer und komischer Verstrickung zieht!"

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