• Toman Brod, © Petra Flath
    Toman Brod

"Gut, dass man nicht weiss, was kommt" – Meine Geschichte

Lesung und Gespräch mit dem Holocaustüberlebenden Toman Brod anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus

Der Zeitzeuge Toman Brod, der den Holocaust überlebte, beschreibt in seiner 2013 erschienenen Autobiographie "Gut das man nicht weiß was kommt" seine ganz persönliche Lebensgeschichte. Brod erinnert an seine Kindheit und Jugend in Prag, an die grausame Zeit von 1942 bis 1945 als KZ-Häftling in Theresienstadt, Auschwitz und Groß-Rosen und an sein Überleben, danach an seinen Eintritt bei den Kommunisten, anschließend an seinen Austritt dort und seine Wandlung bis zur Zeichnung der Charta 77.  Brods Autobiographie liest sich wie ein Geschichtsbuch des 20. Jahrhunderts. (Toman Brod, „Gut, dass man nicht weiß was kommt“, Herget Verlag 2013)

Toman Brod wurde 1929 in Prag geboren. Während der Besatzung der Tschechoslowakei und des 2. Weltkriegs war er drei Jahre lang in den Konzentrationslagern Theresienstadt, Auschwitz und Groß-Rosen inhaftiert. Nach dem Krieg und der Beendigung des Studiums war er als Historiker tätig und widmet sich bis heute historischen Studien. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der nationalsozialistischen Politik und dem tschechoslowakischen Widerstand. Brods Einsatz gegen Totalitarismus, sein Einsatz für Menschenrechte, Verständigung und Versöhnung zwischen slawisch-sprachigen und deutsch-sprachigen Menschen sowie innerhalb der tschechischen Gesellschaft ist vorbildhaft.

Der Eintritt ist frei.

Datum:

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Veranstaltungskategorie:

Literatur


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  • Sonntag, 25.01.2015, 16:00 Uhr
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