• Weibliche Offiziere der 6. Gardearmee, o.O., 8. März 1944. Quelle: Museum Berlin-Karlshorst e.V, © Boris Wdowenko
    Weibliche Offiziere der 6. Gardearmee, o.O., 8. März 1944. Quelle: Museum Berlin-Karlshorst e.V

Mascha, Nina und Katjuscha. Frauen in der Roten Armee 1941-1945

Eine Ausstellung des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst

Um den Kriegseinsatz von mehr als 800.000 Frauen in der Roten Armee ranken sich Schreckbilder und Mythen. Den Deutschen galten sie als „Flintenweiber“, als herausragende Beispiele bedrohlicher Entartung. In der sowjetischen Überlieferung war dagegen die Heroisierung der Soldatinnen, vor allem als Scharfschützinnen oder Bomberpilotinnen, dominierender Bestandteil der öffentlichen Erinnerung. Von der Lebensrealität der Mehrzahl der Frauen in Uniform ist in diesen Bildern nicht viel zu finden; so ist über ihren Kriegseinsatz und ihren Alltag bis heute nur wenig bekannt geworden.

Die Ausstellung thematisiert Mythen wie Schreckbilder und setzt ihnen die vielschichtige Realität entgegen: Wo wurden Frauen vorrangig eingesetzt, wie viele kämpften mit der Waffe oder standen an der Front unter Feuer? Wo waren die Parallelen, wo die Unterschiede zum Fraueneinsatz in anderen Armeen des Zweiten Weltkrieges? Welche Verluste forderte der Krieg unter den Soldatinnen? Welche Chancen einer militärischen Karriere hatten Frauen?

Die Ausstellung geht auch auf die Frage ein, was zwischen Männern und Frauen im Militär war. Und die Frauen selbst kommen zu Wort darüber, wie sie ihr Leben im Krieg gesehen haben und wie sie sich rückblickend als Veteraninnen an den Krieg erinnern. Das Thema Frauen an der Front bezieht sich nicht nur auf eine fremde Gesellschaft in einer fernen Vergangenheit. Seit dem Jahr 2001 können Frauen auch in der Bundeswehr praktisch in allen Bereichen Dienst leisten. Zweifellos war der Kriegseinsatz von Frauen in der Roten Armee der konsequenteste Vorläufer dieser Entscheidung.

Die Ausstellung wurde erarbeitet durch das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst. Dieses erinnert am Ort der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 an das Kriegsende in Europa. Es ist eine bilaterale Einrichtung, die gemeinsam von der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation getragen wird.

Das Kröpeliner Tor hat täglich, außer an Feiertagen, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

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