Nathan der Weise

Dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing

Kein Mensch muss müssen

 

Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge: Hier treffen Christentum, Judentum und Islam aufeinander. Während seiner Abwesenheit wurde Nathans christliche Pflegetochter Recha von einem Tempelherrn, der einem christlichen Ritterorden angehört, aus dem brennenden Haus gerettet. Saladin, der muslimische Herrscher Jerusalems hatte ihn zum Tode verurteilt, dann aber unerwartet begnadigt. Nathan will dem Retter danken, den aber reut die gute Tat, galt sie doch einer Jüdin. Vernunft und geistreicher Witz Nathans und Rechas zeigen ihm, dass sein Weltbild auf Vorurteilen gegründet ist. Er verliebt sich in das gescheite Mädchen und findet sogleich seine altes Denken bestätigt: Nathan will ihm seine Tochter nicht zur Frau geben. Aber der hat andere Gründe, er vermutet nämlich eine nahe Verwandtschaft der beiden.       

Lessing, der herausragende kritische Repräsentant einer von den Idealen der Aufklärung geprägten bürgerlichen Literatur, hat mit Nathan und Recha Figuren geschaffen, die beispielhaft für Vernunft, Freiheit, Menschlichkeit, Toleranz und gegen Vorurteile, Bevormundung und Willkür stehen. Die „Ringparabel“ verkündet das allen Religionen gemeinsame: sie müssen sich durch praktische Humanität ausweisen.

 

Ich muß versuchen, ob man mich auf meiner alten Kanzel, auf dem Theater, wenigstens noch ungestört wird predigen lassen.

Eintritt/Preisinformation:

13,50 € bis 20,50 € 30,00

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Theater & Bühne


Kontakt:

Theater Stralsund

Olof-Palme-Platz 6
18439  Stralsund


Kontakt:

Theater Vorpommern

Anklamer Straße 106
17489  Greifswald

03834 57 22 0
info@theater-vorpommern.de


Alle Veranstaltungstermine

  • Samstag, 04.04.2015, 19:30 Uhr
  • Dienstag, 19.05.2015, 10:00 Uhr
Newsletter abonnieren » like uns auf