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Schwedisch-Pommern, Karl XII und das Jahr 1715 in der Pommerschen Geschichte

Nachts, am 11. November 1714, stand ein durchnässter Bote am Tribseer Tor der schwedischen Festung Stralsund.

Nachts, am 11. November 1714, stand ein durchnässter Bote am Tribseer Tor der schwedischen Festung Stralsund. Dem Verlauten nach brächte er wichtige Nachrichten vom Schwedenkönig Karl XII., der sich seit seinem gescheiterten Russlandfeldzug 1709 im Osmanischen Reich aufhielt. Tatsächlich aber war es der König selbst, der nach einem 15tägigen Ritt vom Balkan nach Stralsund nun den Widerstand gegen seine Feinde von Schwedisch-Pommern aus organisieren wollte. Damit wurde Stralsund nicht nur für etwas mehr als einem Jahr Residenz des schwedischen Kriegerkönigs, sondern auch Vorpommern geriet erneut in die Wirren eines Krieges, den die Geschichte als den "Großen Nordischen" bezeichnet. Am Ende verlor Schweden nicht nur seine Großmachtstellung im Ostseeraum, sondern auch Vorpommern südlich der Peene an Preußen. Was sich damals ereignete und welche Bedeutung jener Krieg für uns heute noch hat, soll im Mittelpunkt des Vortrages stehen. Referent: Dr. Robert Oldach, Demmin

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Veranstaltungskategorie:

Vortrag & Wissenschaft


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  • Donnerstag, 23.10.2014, 19:30 Uhr
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