Untersuchungshaft bei der Stasi

Funktionen - Entwicklung - Wirkungen in der Honecker-Zeit. Vortrag und Gespräch mit Dr. Katrin Passens, Politikwissenschaftlerin aus Berlin

Die Stasi-Untersuchungshaft war ein zentrales Instrument politischer Verfolgung in der DDR. Als „Schild und Schwert der Partei“ unterhielt das MfS eigene Untersuchungshaftanstalten, in denen es selbständig justizförmige Ermittlungsverfahren durchführte. Katrin Passens hat in ihrer Dissertation erstmals grundlegend die Entwicklung und Veränderung der MfS-Untersuchungshaft in der Ära Honecker untersucht. In ihrem Vortrag am historischen Ort der Stasi-U-Haft Rostock stellt sie die zentralen Ergebnisse vor.

Im Mittelpunkt steht dabei, wie dieses Repressionsinstrument der SED-Herrschaftssicherung diente und wie sich dessen Funktionen, etwa die Eindämmung der Flucht- und Ausreisebewegung oder die Informationsbeschaffung, veränderten. Die Referentin zeigt, wie die Wechselbeziehung zwischen Geheimpolizei und Oppositionellen eine eigene Dynamik entwickelte und wo das Repressionsinstrument an seine Grenze stieß.

 

Eintritt/Preisinformation:

kostenlose Veranstaltung

Datum:

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Veranstaltungskategorie:

Vortrag & Wissenschaft


Kontakt:

Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt

Hermannstraße 34b
18055  Rostock


Kontakt:

BStU, Außenstelle Rostock

Straße der Demokratie 2
18196  Waldeck/Dummerstorf


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  • Dienstag, 03.03.2015, 19:00 Uhr
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