Erlebnistouren Nordusedom (17-19 km | 2 Etappen)

Kontraste zwischen Natur und Architektur

Nirgends begegnen sich weiße Sandstrände und weiße Bädervillen, urige Schilfbuchten und urige Fischerdörfer so unmittelbar wie auf der Insel Usedom. Auf zwei abwechslungsreichen Tagestouren entdecken Wanderer die Sonneninsel in ihrer ganzen Pracht und Vielfalt.

1. Tagestour (19 km): Zinnowitz - Loddin - Kölpinsee - Zinnowitz
Auf dieser Etappe besuchen Wanderer die Usedomer Bernsteinbäder und erklimmen den Streckelsberg. Zunächst bringt die Usedomer Bäderbahn Wandersleute bequem von Zinnowitz in das kleine Seebad Kölpinsee. Auf Schusters Rappen geht es dann weiter an das Achterwasser nach Loddin. Ein Pfad über grüne Wiesen und Felder weist den Weg zum Loddiner Höft. Schroff ragt das Kliff aus dem Achterwasser und gibt einen weiten Blick frei - über die Fluten bis hinüber zur Halbinsel Gnitz. Zurück über Loddin und das Seebad Kölpinsee geht es der Ostsee entgegen. Am feinsandigen Strand im Seebad Kölpinsee legt so mancher Wanderer eine Pause ein, um sich im Meer zu erfrischen und Kraft für den Aufstieg zum 58 Meter hohen Streckelsberg zu sammeln. Durch einen Kreuzgang aus knarrenden Buchen wandeln Gipfelstürmer hinauf. Wo sich das Blätterdach öffnet, fliegt das Auge über das endlose Meer, die weißen Sandstrände und grün bewaldete Hänge.

2. Tagestour (17 km): Zinnowitz - Peenemünde - Karlshagen - Trassenheide - Zinnowitz
Mit der Bahn kommen Wanderer von Zinnowitz nach Peenemünde. Vorbei am Spielzeugmuseum, der naturwissenschaftlichen Ausstellung »Phänomenta« und dem Informationszentrum der ehemaligen Heeresversuchsanstalt geht es an den Peenestrom. Ganz in der Nähe befindet sich der größte Brutplatz von Graureihern. Am Himmel sind die eleganten Vögel manchmal zu beobachten. Am Ufer und dem Schilfgürtel des Cämmerer Sees entlang, führt ein Weg bis nach Karlshagen. Kurz hinter dem Badeort schlängelt sich ein schmaler Pfad durch sonnendurchflutete Kiefernforste nach Trassenheide und weiter bis nach Zinnowitz. Das Rauschen der immer nur einen Katzensprung entfernten Ostsee begleitet den Wanderer zur Zinnowitzer Seebrücke. 300 Meter ragt sie in die See. Von ihrer Spitze schweift der Blick über das Meer und entlang der typischen Bädervillen am Strand.

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Toureninfo


  • Länge der Tour: 17 - 19 km
  • Etappen: 2 Tage
  • Bahnanbindung: Zinnowitz
  • Markierung: Wegweiser mit Streckenpunkten
  • Sehenswert: Salzhütten und Streckelsberg in Koserow, Historisch Technisches Museum Peenemünde, Promenade und Seebrücke in Zinnowitz mit Bäderarchitektur

  • Natürliche Idylle am Kölpinsee, © Usedom Tourismus GmbH
    Natürliche Idylle am Kölpinsee
  • Ausblick vom Streckelsberg in Koserow, © Usedom Tourismus GmbH
    Ausblick vom Streckelsberg in Koserow
  • Geschiedenis beleven in het Historisch Technisches Museum Peenemünde, © Usedom Tourismus GmbH
    Geschiedenis beleven in het Historisch Technisches Museum Peenemünde
1

Am Strande – 17459 Ostseebad Koserow

Koserower Salzhütten

Salzhütte Koserow, © Ostseebad Koserow

Heiraten unter Fischernetzen. Die Salzhütte Koserow ist das kleinste Standesamt Mecklenburg-Vorpommerns. Trauungen können im kleinen Kreis von maximal 8 Personen durchgeführt werden.

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2

Lüttenort – 17459 Koserow

Atelier Otto Niemeyer-Holstein

Otto Niemeyer-Holstein "Obstgarten", © Atelier Otto-Niemeyer-Holstein

Das Atelier Otto Niemeyer-Holstein zählt zu den besonderen Anziehungspunkten der Insel Usedom: ein Refugium in dem sich Kunst und Natur unmittelbar begegnen.

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3

Neue Strandstraße – 17454 Zinnowitz

Seebrücke Zinnowitz

Bereits 1897 wurde im Zuge des sich entwickelnden Bäderverkehrs ein Steg in Zinnowitz errichtet, der zur Beförderung von Touristen mit dem Schiff diente. 1908 entstand die Seebrücke. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese aufgrund von Verwitterungsschäden abgetragen. Im Herbst 1993 wurde die heutige Seebrücke, die 315 Meter misst, eingeweiht. Sie trägt den Namen Vineta.

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4

Im Kraftwerk – 17449 Peenemünde

HTM Historisch-Technisches Museum Peenemünde

Großexponate im Historisch-Technischen Museum Peenemünde, © HTM Peenemünde GmbH

In der Heeresversuchsanstalt Peenemünde gelang 1942 der weltweit erste Start einer Rakete ins All. Das Historisch-Technische Museum dokumentiert heute einen der spektakulärsten, gleichzeitig aber auch einer der gefährlichsten technischen Durchbrüche des 20. Jahrhunderts.

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