• Die Recknitzregion bietet eine spannende Palette an Erlebnisangeboten. Zum Beispiel im Freilichtmuseum Klockenhagen., © TMV/Gaensicke
    Die Recknitzregion bietet eine spannende Palette an Erlebnisangeboten. Zum Beispiel im Freilichtmuseum Klockenhagen.
  • Vom Wasser aus lässt sich die Umgebung der Recknitz wunderbar betrachten., © TMV/Foto@Andreas-Duerst.de
    Vom Wasser aus lässt sich die Umgebung der Recknitz wunderbar betrachten.
  • Meerkatzen - Kattas - in der Vogelparkregion Recknitztal erleben, © TMV/Foto@Andreas-Duerst.de
    Meerkatzen - Kattas - in der Vogelparkregion Recknitztal erleben

Entlang der Recknitz

Naturbelassene Rückzugsorte entdecken

Inmitten unberührter Natur laden Produktionsstätten regionaler Köstlichkeiten zum Entdecken ein.

Die Recknitz führt Sie von Tessin über Bad Sülze und Marlow nach Ribnitz-Damgarten, vorbei an unberührter Natur, spannenden Erlebnisangeboten und außergewöhnlichen Herbergen, die zum Verweilen einladen. Die Gegend rundherum verdankt ihren Beinamen – die Vogelparkregion – übrigens dem fast 22 Hektar großen Vogelpark in Marlow, in dem man sich die vielleicht schillerndsten Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns in zumeist begehbaren Gehegen vom nahen anschauen kann.

Der Fluss selbst ist ein ehemaliger Handelsfluss hinauf zur Ostsee, auf dem man heute aber eher Familien als Kaufleuten begegnet. Diese sind entweder mit dem Kanu, dem Rad oder auch zu Fuß in der Region unterwegs und erkunden, was damals schon etwaige Händler in die Umgebung zog. Die Relikte dieser Handelsstrukturen kann man immer noch bewundern. Sie wurden mittels kreativer Ideen und voller Tatendrang zu Produktionsstätten regionaler Köstlichkeiten und warten auf neugierige Abenteurer.

Zum Mühlenentdecker in fünf Stopps

Dazu zählen auch die insgesamt fünf Mühlen, die auf der Mühlen-Entdeckertour die Highlights bilden und in denen auch heute noch hochwertige, regionale Köstlichkeiten hergestellt werden.

  • Angefangen wird bei der Ölmühle in Langenhanshagen. Wenn man sich vorher informiert, kann man zweimal die Woche pünktlich zum sogenannten Schaupressen dem Team der Ölmühle über die Schulter gucken. Das Öl wird dabei aus Samen und Nüssen gewonnen, die nicht vorbehandelt sind. So erhält man ein ganz unverfälschtes Produkt, das sich hervorragend als Mitbringsel eignet.

  • Weiter geht es zur Senfmühle in Schlemmin, in der noch auf ganz traditionelle Weise bis zu 30 Senfsorten kalt gepresst hergestellt werden. Dabei sollte neben Senfkörnern vor allem eine andere Zutat nicht unterschätzt werden: Zeit. Und die nimmt sich die Senfmühle auch. Dabei lädt sie zu Führungen ein, die zweimal täglich stattfinden.

  • Die Salzmühle in Trinwillershagen ist die kleinste Mühle der Tour. Hier werden hochwertige Natursalze mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen zu regionalen Salzspezilitäten verarbeitet. Die können Sie auch gleich im Hofladen verköstigen: Vom Recknitztaler Fischsalz über Pommersches Erdapfelsalz bis zum reinen Ostseesalz.

  • Für die Erwachsenen besonders interessant ist die Kaffeemühle in Barth, die von der Bio-Rösterei LandDelikat geführt wird. Hier wird Wert auf natürliche Aromen und ökologisch, lokal und sozial verträgliche Produkte gelegt. Wer sich den Prozess näher anschauen will, kann zweimal die Woche bei einer Kaffeelehre inklusive Schaurösten teilnehmen.

  • Ganz ursprünglich ist die letzte Mühle der Tour durch das Recknitztal – die Windmühle in Klockenhagen, die sich im hiesigen Freilichtmuseum befindet. Im 18. Jahrhundert entstanden, wurde mit ihr früher Getreide zu Mehl gemahlen. Eine Aufgabe, der die Mühle auch bald wieder nachkommen soll. Bis dahin kann man aber auch so frische Backwaren unabhängig von einem Museumsbesuch in Klockenhagen erwerben.
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