• In Mecklenburg-Vorpommern kann man sich wunderbar erholen in der Natur, © TMV/H2F
    In Mecklenburg-Vorpommern kann man sich wunderbar erholen in der Natur

Als Krebspatient an der Ostsee

Sonne, Wind und Meer – das ist für viele Menschen Erholung pur. Auch im Rahmen onkologischer Behandlungen finden Krebspatienten an der Ostseeküste zahlreiche Gelegenheiten um auszuspannen und Kraft zu tanken.

Urlaub trotz Krebs - dank verlässlicher Versorgungsstruktur

Mecklenburg-Vorpommern bietet Patienten und Angehörigen eine verlässliche medizinische Versorgungsstruktur mit Onkologischen Zentren in

  • Rostock (Universitätsmedizin und Klinikum Süd),
  • Greifswald (Universitätsmedizin),
  • Schwerin (Helios Kliniken) und
  • Neubrandenburg (Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum).

In diesen spezialisierten Zentren ist die medizinische Versorgung sämtlicher Tumorerkrankungen, von Diagnostik, Therapie, bis zur Nachsorge, auf höchstem Niveau gesichert und durch vertiefende Forschungsschwerpunkte wissenschaftlich begleitet. Beispielsweise verfügt die Universitätsmedizin Rostock über eines der größten Brustkrebs Behandlungszentren in Deutschland.

Von großer Bedeutung sind in den Onkologischen Zentren die interdisziplinären Fallkonferenzen, bei denen Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen über die individuell beste Therapiegestaltung auf Grundlage aktueller Studienergebnissen und Leitlinien beraten. Den Zentren angeschlossen sind außerdem interdisziplinäre, onkologische Tageskliniken, die individuell und patientenorientiert umfangreiche Möglichkeiten der Diagnostik, Therapie und Nachbetreuung ermöglichen.

Mit Krebs in besten Händen

In vielen Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns sind onkologische Spezialisten tätig, die sich deutschlandweit einen Namen gemacht haben. Als ausgewiesener Experte für tumorchirurgische und insbesondere Leber- und Pankreasoperationen gilt beispielsweise Prof. Dr. med. habil. Prof. h.c. Matthias Birth, Ärztlicher Direktor der Helios Klinik Stralsund.

Sämtliche onkologische Schwerpunktpraxen in Mecklenburg-Vorpommern können Sie sich unter folgendem Link der Kassenärztlichen Vereinigung anzeigen lassen:

In Mecklenburg-Vorpommern wird die ganzheitliche Betreuung von Patienten mit Tumorerkrankungen durch eine enge Kooperation und Einbindung der gesamten medizinischen Versorgungskette (Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser, psychosoziale Nachsorgeeinrichtungen, Selbsthilfeorganisationen und Hospize) nachhaltig gefördert. So versorgen ausgewiesene Rehabilitationskliniken zur Anschlussheilbehandlung bei Tumorerkrankungen, wie zum Beispiel die Krebsrehaklinik Graal-Müritz, ausschließlich Krebspatienten.

Aufgrund dieser vielfältigen regionalen Kompetenzen richtete Mecklenburg-Vorpommern am 15.11.2017 in Rostock-Warnemünde die Offene Krebskonferenz aus. Dieses bundesweit größte Forum für Krebspatienten und deren Angehörige findet alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland statt und informiert über aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin.

Gut zu wissen

Was versteht man unter Krebs?

Unter Krebs versteht man in der Medizin eine bösartige Gewebeneubildung bzw. einen bösartigen (malignen) Tumor. Auch die Hämoblastosen (Sammelbegriff für bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems) werden als Krebs bezeichnet, wie beispielsweise Leukämie als Blutkrebs gilt. Krebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen die zweithäufigste Todesursache. Die medizinische Fachdisziplin rund um die Behandlung von Krebs heißt Onkologie. Prinzipiell kann jedes Organ des menschlichen Körpers von Krebs betroffen sein. Zu den häufigsten Krebserkrankungen zählen in Deutschland jedoch Tumore der Brustdrüse (Frauen), der Prostata (Männer) sowie von Lunge und Dickdarm. Krebs hat dabei unterschiedliche Auslöser, wie Umweltgifte und Strahlungen, die das Erbgut und letztlich alle zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Zellwachstum und Zelltod führen.

Krebstherapie und einige Aspekte der Lebensführung

Rund 40 Prozent aller Krebspatienten werden mit Hilfe einer entsprechenden Krebstherapie geheilt. Das bedeutet, dass in den fünf Jahren nach der Behandlung kein erneutes Tumorwachstum (Rezidiv) auftritt. Doch auch, wenn eine vollständige oder dauerhafte Entfernung der vorhandenen Tumore nicht möglich ist, können gezielte weiterführende Behandlungen die Lebensdauer verlängern, Krankheitsbeschwerden hinauszögern und die Lebensqualität erhalten.

Naturheilmittel: Sanddorn pflegt Haut bei Chemotherapie

Ein beliebtes regionales Naturheilmittel zur Linderung von Begleiterscheinungen der Chemotherapie ist der Sanddorn. Der in Küstennähe reichlich wachsende Sanddorn ist nicht nur ein wertvoller Vitamin-C-Lieferant, sondern kann ebenfalls lästige Begleiterscheinungen wie Rötungen und Schwellungen der Haut, Juckreiz, schuppende oder entzündete Hautpartien sowie Probleme im Mund- und Rachenraum lindern. In einer Studie des Klinikums Chemnitz wurde beobachtet, dass die regelmäßige Anwendung einer Hautcreme mit Sanddornextrakt bzw. die Einnahme eines Öl aus Sanddornfruchtfleisch zu einer Reduktion dieser häufigen Nebenwirkungen führte.

Ernährung und Krebs

Diverse Informationen zum Thema Ernährung und Krebs finden Sie auf der Website der Deutschen Krebsgesellschaft.

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