• Bei den Eldenaer Jazz Evenings bildet die Klosterruine Eldena, die schon den Romantikern als Motiv diente, die reizvolle Kulisse für anspruchsvollen Jazz, © TMV/Grundner
    Bei den Eldenaer Jazz Evenings bildet die Klosterruine Eldena, die schon den Romantikern als Motiv diente, die reizvolle Kulisse für anspruchsvollen Jazz

Hier wird gejazzt!

Es wird Zeit, den Geheimtipp öffentlich zu machen: Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Jazz-Land gemausert.

Die Musiklandschaft zwischen Meer und Seen bietet auch Klängen von Dixie bis Progressive ein Zuhause. Zarte Anfänge für Jazz von der Ostseeküste gab es bereits in den letzten Jahren der DDR. Seitdem haben engagierte Musiker dafür gesorgt, dass in den Musikschulen des Landes auch der Jazz gelehrt und gepflegt wird. Etliche sehr gute Jazz-Kapellen mit hervorragenden Solisten sind hier entstanden und haben sich Bekanntheit über die Grenzen des Bundeslandes hinweg erarbeitet. Aber nicht nur Bands und Bigbands kommen hier regelmäßig zusammen, sondern auch ganze Jazz-Orchester. Für Konkurrenz zwischen den Musikern ist dieses Bundesland zu groß. Deshalb gibt es hier immer wieder neue und interessante Konstellationen. Gerade der Jazz ist offen für Experimente.

Über die Grenzen gehen

Die richtigen Spielstätten sind auch vorhanden: Abseits von den Jazz-Festivals finden sich viele stimmungsvolle Clubs, in denen schnell das richtige Jam-Feeling aufkommt. Das haben auch die internationalen Stars des Jazz erkannt, die regelmäßig durchs Land touren – und gern wiederkommen. Nicht ganz unschuldig an dieser erfreulichen Entwicklung ist die Nähe zu Skandinavien: Die traditionellen Jazz-Länder Dänemark, Norwegen und Schweden sehen Mecklenburg-Vorpommern für ihren Sprung nach Deutschland. Auch die Verbindungen zu der großen und aktiven polnischen Jazz-Szene wird ausgebaut. Lassen Sie sich verführen: Wo immer in Mecklenburg-Vorpommern gejazzt wird – es wartet ein ebenso exquisiter wie ausgelassener Abend auf Sie!

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