Im Kajak um die Halbinsel (64 km)

Eine Entdeckungstour auf Ostsee & Bodden

Aus drei kleinen Inseln schuf die Kraft des Meeres im Laufe der Jahrhunderte eine große Landzunge: Fischland-Darß-Zingst. Im Kajak bietet sich die Möglichkeit die Landschaft des Nationalparks, die Weite der Ostsee und die Geheimnisse der Boddengewässer ganz nah zu erkunden, aus einer ungewohnten, einmaligen Perspektive.

Im Prerow Strom werden die Kajaks im Wasserwanderrastplatz vom Ostseebad Prerow zu Wasser gelassen. Entlang schilfbewachsener Ufer geht es in Richtung des Bodstedter Boddens. An den Schmidtbülten fließt der Strom in den Bodden, der von flachen Schilfinseln durchzogen ist. Die Weite der Landschaft wirkt beruhigend, nirgends kann das Auge ein Ende des sich abwechselnden Grün und Blau ausmachen.

In Sichtweite des Boddenufers geht es zum Hafen von Wieck und von dort durch den Koppelstrom weiter in Richtung Born. Mit etwas Glück entdeckt man hier einen Seeadler. Quer durch die verträumte Spiegelwelt des Saaler Boddens erreicht man den ruhigen Hafen von Neuendorf. Ein idealer Platz zum Zelten.

Die Kirche des Ostseebades Wustrow immer im Blick, gelangt man quer durch den Saaler Bodden nach Hohen Ort bei Barnstorf. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung in die Künstlerkolonie Ahrenshoop.

Am nächsten Morgen wird das Kajak am Weststrand in die Ostsee gelassen. Beeindruckend ist die Fahrt entlang des Weststrandes, den der Wind so stark angreift, dass ganze Strandabschnitte ins Meer gerissen werden und die Bäume sich flüchtend wegducken. Nicht weit entfernt weist der Leuchtturm Darßer Ort den Weg zum Neuland. Denn dort fängt sich der am Weststrand abgetragene Sand, wodurch die Insel immer wieder weiter gen Norden wächst.  Die Umfahrung vom Darßer Ort - der Kernzone des Nationalparks - ist sehr anspruchsvoll und sollte nicht alleine unternommen werden, denn Strömung und Wind treiben ihr Spiel mit den Wellen. Nach ca. 9 km ist die Prerow Bucht erreicht, in der das Wasser wieder seicht und friedlich ist.

Gewässerprofil

Erlebnisreiches, aber anspruchsvolles Gewässer. Das Übernachten ist nur auf offiziellen Wasserwanderrastplätzen erlaubt. Bei Wind häufig starker Wellengang und heftige Strömung. Besser in Ufernähe aufhalten. Unbedingt die Befahrensregelungen im Nationalpark beachten. Paddler sollten in Bezug auf Wiedereinstiegstechniken und Partnerrettung geübt sein. 2 Umtragestationen.

Erfahren Sie hier mehr zu den Befahrensregelungen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

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Toureninfo


  • Länge der Tour: 64 km
  • Etappen: 3 Tage
  • Bahnanbindung: Barth
  • Sehenswert: Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Künstlerkolonie Ahrenshoop, Hohes Ufer, Weststrand, Leuchtturm Darßer Ort

  • Zu Wasser ist die Nähe zur Natur besonders intensiv, © TV FDZ
    Zu Wasser ist die Nähe zur Natur besonders intensiv
  • Geführt und gut ausgerüstet auf den Boddengewässern unterwegs, © darsstour
    Geführt und gut ausgerüstet auf den Boddengewässern unterwegs
  • Der wildromantische Weststrand ist eine imposante Naturschönheit, © TV FDZ/ Sandra Frese
    Der wildromantische Weststrand ist eine imposante Naturschönheit
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Bliesenrader Weg – 18375 Wieck a. Darß

Nationalpark- und Gästezentrum Darßer Arche

Ausstellung  über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, © Kur- und Tourist GmbH Darß

In der Alten Schule von Wieck, ergänzt durch einen großzügigen Anbau, befindet sich das Nationalpark- und Gästezentrum „Darßer Arche“. Im Foyer begrüßt Sie die Gästeinformation und die Zimmervermittlung und im schiffsrumpfartigen Neubau der Darßer Arche erleben Sie die Nationalparkausstellung "Vorpommersche Boddenlandschaft".

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Hafenstraße – 18347 Wustrow

Kirche Wustrow mit Aussichtsturm

Fischlandkirche Wustrow

Die Fischländer Kirche, 1873 erbaut, trägt Merkmale des neugotischen Stils. In der Kirche sind drei Schiffe, die "Deo Gloria", über der Nordempore, die "Hoffnung", im Kirchenschiff und die "Christiana" auf der Südempore, zu sehen. Das Altarbild zeigt die biblische Geschichte von der Rettung des sinkenden Petrus. Seit 1997 befindet sich das Bild "Krippenspiel" von Hedwig Woermann als Dauerleihgabe auf der Nordempore.

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Hafenweg – 18347 Ahrenshoop OT Althagen

Hafen Althagen

Hafen Althagen, © voigt&kranz UG, Prerow

Als Ortsteil gehört Althagen zum bekannten Seebad und Künstlerort Ahrenshoop.

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5

Weg zum Hohen Ufer – 18347 Ahrenshoop

Kunstmuseum Ahrenshoop

Wolfgang Mattheuer, Jahrhundertschritt, 1987, © Sammlung Luise und Guenter Roese, Repro: Bernd Kuhnert

Das Kunstmuseum Ahrenshoop ist das Museum der Künstlerkolonie und aller auf sie folgenden künstlerischen Entwicklungen in Ahrenshoop und der angrenzenden Küstenlandschaft.

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Strandweg – 18347 Ostseebad Ahrenshoop

Kunstkaten Ahrenshoop

Kunstkaten Ahrenshoop, © Kurverwaltung Ahrenshoop/voigt & kranz UG, Prerow

Der Ahrenshooper Kunstkaten ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungshaus der Kurverwaltung Ahrenshoop und eine der ältesten Galerien in Norddeutschland. Besucher genießen das ganze Jahr wechselnde Ausstellungen über die Künstlerkolonie Ahrenshoop, die nachfolgenden Künstlergenerationen bis hin zur zeitgenössischen Kunst.

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7

– 18375 Born a. Darß

Weststrand

Weststrand, © TV FDZ

Nirgendwo an der Ostseeküste vollziehen sich Landabtragung und Landbildung so dynamisch, in so kurzer Zeit und auf so engem Raum wie im Nationalpark "Vorpommersche Boddenlandschaft". Der Weststrand, direkt an den Darßwald grenzend ist einer der anschaulichsten Beispiel dafür. aufgrund seiner Wildheit und Abgeschiedenheit wurde er mehrfach zu einem der schönsten Strände Deutschlands und Europas erklärt. Arte nominierte ihn sogar zu einem der 10 schönsten Strände der Welt.

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Darßer Ort – 18375 Born am Darß

NATUREUM und Leuchtturm Darßer Ort

Leuchtturm Darßer Ort, © TMV/Pescht

Das NATUREUM als Naturkundemuseum im Nationalpark "Vorpommersche Boddenlandschaft" befindet sich auf der Halbinsel Darß bei Prerow direkt am begehbaren Leuchtturm Darßer Ort und ist neben dem Meeresmuseum, dem Nautineum und dem Ozeaneum ein weiterer Standort des Deutschen Meeresmuseums. Hier werden besonders die Vielfalt, Dynamik und Schutzbedürftigkeit der einzigartigen Darßer Landschaft dargestellt.

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Kirchenort – 18375 Prerow

Seemannskirche Prerow

Seemannskirche

Die Kirche Prerow, errichtet von 1726 - 1728 in der sogenannten Schwedenzeit unter Pfarrer Martin Henrici, ist eine Backsteinhallenkirche mit hölzernem Kirchturm aus dem Jahr 1727. Sie diente als Orientierungspunkt für die Seefahrt, da der Prerowstrom zur Seeseite offen war und so den Zugang zum Hafen und zu den Boddengewässern ermöglichte.

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