Rübenbahnspur-Tour im Mecklenburger ParkLand

Die Wegstrecke im Mecklenburger ParkLand führt über Hügel und Weidelandschaft entlang der alten Rübenbahnstrecke, die einst die Güter verband. Sehr lohnenswert ist ein Stopp auf dem Hof der Schafscheune Vietschow, die im Sommer jeden Mittwochnachmittag Führungen und Verkostungen von frischem Käse anbieten.

Beginnen Sie Ihre Tour im Örtchen Dalwitz und verlassen es durch das alte Torhaus. An der Straße angekommen halten Sie sich für etwa 100 m rechts, bevor Sie dann wieder links abbiegen. Folgen Sie nun dem zunächst noch asphaltierten Weg an den Gehöften vorbei bis hinaus in die Landschaft. Nach etwa 550 m geht es auf einem unbefestigten Feldweg weiter in Richtung Süden.

Bevor Sie Spuren der Vergangenheit entdecken, gelangen Sie zu den modernen Windenergieanlagen, von denen jede Einzelne jährlich bis zu 6 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt und damit etwa 1.500 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen kann.
Noch bevor Sie die erste Windenergieanlage passieren, können Sie links und rechts des Weges Gehölze und aus der ackerbaulichen Nutzung herausgelassene Flächen erkennen. Dies sind die Überreste von Groß Dalwitz, einem im 13. Jahrhundert entstandenen Bauerndorf.

Sie reiten den Feldweg weiter durch eine Niederung, in der es auch mal etwas feuchter und tiefer für die Pferde werden kann. Dann gelangen Sie auf dem unbefestigten Verbindungsweg Vietschow/ Rensow und halten sich rechts in Richtung Rensow. Nach etwa 1.400 m leicht bergan erreichen Sie die rückwärtigen Ausläufer des Gutsparks von Rensow. Machen Sie ruhig einen Abstecher ins Dorf und schauen Sie sich das Gutshaus an.

Sie können aber auch gleich Ihre Rundtour fortsetzen, indem Sie sich noch vor dem Ortseingang rechts halten und am Waldrand entlangreiten. Jetzt befinden Sie sich auf der alten Rübenbahntrasse. Sie wurde gebaut, um die von den Feldern geernteten Rüben der umliegenden Güter zur Zuckerfabrik nach Tessin zu transportieren. Dort wurde dann das “Weiße Gold” hergestellt. Folgen Sie der Fahrspur und queren Sie die Landesstraße L232 um Ihren Rübenbahn-Ritt fortzusetzen. Weiter geht es in Richtung Norden am Rensower See vorbei.

Dann wird es ein kleines Stück etwas kniffelig, denn die alte Trasse ist unterbrochen. Aber wenn Sie zwei kleinere Seen rechts liegen lassen und sich anschließend rechts halten, gelangen Sie auf einen anderen Zweig der Rübenbahn. Dieser erschloss früher das Gut Dalwitz und führt Sie jetzt ruhig durch eine wunderschöne Landschaft zurück zu Ihrem Ausgangspunkt nach Dalwitz.

 

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Toureninfo Rübenbahnspur-Tour


  • Länge der Tour: 8,5 km
  • Etappen: 1 Tag
  • Profil: ebene Strecke, überwiegend unbefestigte Wege
  • Kombinierbare Tour: Warbelniederung-Tour
  • Sehenswert: Schafscheune Vietschow, diverse Relikte der Vergangenheit

  • Auf den Spuren der Vergangenheit, der Ruebenbahnspur, © Gut Dalwitz
    Auf den Spuren der Vergangenheit, der Ruebenbahnspur
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Dalwitz – 17179 Walkendorf OT Dalwitz

FerienGut Dalwitz

Wie die Cowboys im Wilden Westen unterwegs sein- auf dem FerienGut Dalwitz., © FerienGut Dalwitz

Ein Urlaub auf FerienGut Dalwitz beschert seinen Gästen Souvenirs der ganz besonderen Art – und jede Menge Inhalt für den Sehnsuchtskoffer z. B. an das Summen der Bienen im üppigen Bauerngarten, an das Klappern der Störche, das Hufgetrappel auf dem alten Kopfsteinpflaster, an den weiten Blick beim Ausritt durch die Natur.....

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Dorfstraße – 17179 Walkendorf

Alte Ausspanne

Die Alte Ausspanne mit der letzten Rübe, die über die Bahnstrecke mit der alten Rübenbahn zum Tessiner Bahnhof gebracht wurde., © Förderverein der Heimat- und Kulturpflege Walkendorf

Im Mecklenburger ParkLand: Am Dorfanger sind Wiesenpark, Kirche, Gemeindehaus, Wossidlo-Haus und die Alte Ausspanne vereint und bieten eine erlebnisreiche Dorfmitte.

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Dorfstraße – 17179 Walkendorf

Richard-Wossidlo-Haus

Richard Wossidlo Haus mit Ausstellung, © Mecklenburger ParkLand

Der Volkskundler Richard Wossidlo wurde im OT Friedrichshof der Gemeinde Walkendorf, nahe Tessin geboren und in der hiesigen Kirche getauft. Für den ansässigen Förderverein war das Grund, 2005 ein kleines Museum zu eröffnen. Dieses informiert seine Besucher über das typisch "Mecklenburgische" um die Jahrhundertwende.

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