• Solistin Claire Huangci, © Gregor Hohenberg
    Solistin Claire Huangci

5. Philharmonisches Konzert

KONZERTPROGRAMM:

WARSCHAU 

Stanislaw Moniuszko: Mazurka aus der Oper „Halka“
Frederic Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
Witold Lutoslawski: Konzert für Orchester

Solistin: Claire Huangci, Klavier
Dirigent: GMD Sebastian Tewinkel

 

Im Januar rekrutiert sich das Programm des Philharmonischen Konzertes aus Werken, die in Warschau uraufgeführt wurden. Die Konzertleitung liegt in bewährter Weise in den Händen von GMD Sebastian Tewinkel.

 Mit seiner Oper „Halka“ avancierte Stanis?aw Moniuszko Mitte des 19. Jahrhunderts zum „Vater der Polnischen Nationaloper“. Scheinbar traf der Komponist mit seiner tragischen Geschichte um ein einfaches Bauernmädchen, das von einem reichen Edelmann verführt und verlassen wurde, den Nerv seiner unter der Herrschaft fremder Mächte leidenden Landsleute. Polen war damals politisch unter den Habsburgern, Russen und Preußen aufgeteilt. Umso wichtiger wurden Kunst und Kultur für die Wahrung der nationalen Identität. Nicht von ungefähr hat Moniuszko in seiner Oper traditionelle polnische Tänze einfließen lassen. Besonders populär wurde die Mazurka aus seiner „Halka“.

 

Die 1990 in den USA geborene chinesisch-stämmige Pianistin Claire Huangci verdankt gewissermaßen Chopins Musik ihren künstlerischen Durchbruch: 2009 erhielt sie den 1. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Darmstadt und ein Jahr später gewann sie beim Chopin-Wettbewerb in Miami. Ein weiterer Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn war der 2. Preis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb 2011. Claire Huangci besuchte zunächst das Curtis Institute of Music in Philadelphia, wo sie von Eleanor Sokoloff und Gary Graffman unterrichtet wurde. 2007 wechselte sie zu Arie Vardi an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dem sie inzwischen im Rahmen einer Assistenz zur Seite steht. Als Solistin arbeitete die Pianistin bereits mit so renommierten Orchestern wie dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (unter Roger Norrington), dem Münchner Kammerorchester, dem China Philharmonic Orchestra sowie der Vancouver, Santa Fe, Istanbul State und Moscow Radio Symphony zusammen. Mit den Neubrandenburger Philharmonikern wird sie Chopins brillantes e-Moll-Klavierkonzert zelebrieren, das der polnische Klaviermagier 20jährig komponiert und in Warschau uraufgeführt hat.

 

 Witold Lutoslawski wurde schon früh als „Klassiker der Moderne“ apostrophiert. Sein Konzert für Orchester repräsentiert indes eine andere, vorausgegangene Schaffensphase seiner künstlerischen Entwicklung, in der der Folklorismus eine große Rolle spielte.

(Quelle: http://www.ernst-barlach-theater.de/spielplan/01-januar/2018_01_12-5_PHILHARMONISCHES_KONZERT.html)

Karten erhalten Sie in der Güstrow-Information.

Datum:

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Veranstaltungskategorie:

Theater & Bühne


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Franz-Parr-Platz 8
18273  Güstrow


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  • Freitag, 12.01.2018, 19:30 Uhr
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