• Blick in die Ausstellung Abstrakte Poesie, © Wolfgang Vogt/Wolfgang Vogt
    Blick in die Ausstellung Abstrakte Poesie
  • ArchiSkulptur, Tusche-Zeichnung und Mischtechnik, © Wolfgang Vogt/Wolfgang Vogt
    ArchiSkulptur, Tusche-Zeichnung und Mischtechnik
  • Noir de Mazy (schwarzer Kalkstein aus Belgien), © Wolfgang Vogt/Wolfgang Vogt
    Noir de Mazy (schwarzer Kalkstein aus Belgien)

Abstrakte Poesie

ArchiSkulpturen, Gouachen, Zeichnungen von Dieter Eidmann

An Eidmanns Skulpturen faszinieren Form und Oberflächen gleichermaßen. Die Oberflächen sind in professioneller Hand-Arbeit makellos glatt geschliffen und poliert - ein außerordentlich sinnliches Erlebnis - auch ohne sie zu berühren. Die einander durchdringenden Formen sind streng, zuweilen weich geschwungen. Senkrechte, waagerechte Linien, konkave und konvexe Rundungen stehen in einem harmonischen Spannungsverhältnis und bilden jeweils ein streng komponiertes Ganzes, das Elemente von Bauhaus und Kubismus enthält.
Das absolute Highlight ist eine Skulptur aus sehr hartem, schwarzem Kalkstein: Noir de Mazy. Form, Oberfläche, Farbe sind derart vollendet, dass man in andächtigem Staunen innehält. Ist diese außergewöhnliche, geheimnisvolle Skulptur kompakt und enthüllt ihr Innenleben nicht, so eröffnen die Objekte aus weißem Gips dem Betrachter auch ihr Inneres. Sie sind im wahrsten Sinne ArchiSkulpturen (Markus Brüderlin) - architektonische Gestalten, die man begehen könnte, wären sie überlebensgroß. Ihre Transformation in Stein und größere Dimensionen ist vorstellbar und wäre durchaus wünschenswert.

Die Handschrift des Bildhauers ist auch in den Bildwerken Eidmanns zu erkennen. So sind einige auch explizit Entwürfe zu Skulpturen. Sie führen den Blick ins Mehrdimensionale und entfalten eine Tiefe visuellen Denkens. Das Zusammenspiel von Farbe und Form, das Wechselspiel konkaver und konvexer Linien erzeugen Spannung und Komplexität.

Abstrakte Poesie läuft parallel zu der Ausstellung STOP & GO mit Video-Kunst und Objekten von Tino Bittner, Udo Dettmann und Thomas Sander bis KUNST HEUTE 1./2. Oktober 2016.

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Dorfring 15
19372  Pampin


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