• Blick in die Ausstellung „Respekt und Widerhall“: Im Vordergrund „Mongolischer Steppenreiter“,1967, Bronze, © Kunstmuseum Ahrenshoop
    Blick in die Ausstellung „Respekt und Widerhall“: Im Vordergrund „Mongolischer Steppenreiter“,1967, Bronze

Ausstellung – Respekt und Widerhall.

Jo Jastram im Dialog mit seinen Künstlerfreunden Kate Diehn-Bitt und Johannes Müller

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das plastische und zeichnerische Werk Jo Jastrams (1928-2011). Der bekannte norddeutsche Bildhauer wäre im Herbst 90 Jahre alt geworden. Jastram ist in Rostock geboren, hat über viele Jahre dort gearbeitet und im öffentlichen Raum der Hansestadt prägnante künstlerische Spuren hinterlassen. Aber auch mit Ahrenshoop war er sehr verbunden: durch Freundschaften mit den hier lebenden Familien Löber und Klünder, mit Hertha von Guttenberg und dem greisen Hinstorff-Verleger Peter E. Erichson. Von künstlerischer Seite waren zwei Persönlichkeiten als Anreger für ihn wichtig, die wie er zur Rostocker Szene gehörten: Johannes Müller (1935-2012) und Kate Diehn-Bitt (1900-1978).

Johannes Müller, aus Thüringen stammend, hatte in Dresden Malerei studiert und sich danach in Rostock niedergelassen. Als Leiter eines Mal- und Zeichenzirkels an der Universität prägte er junge Menschen, indem er sie dazu ermutigte, neue, experimentelle Wege zu gehen. Unter seinen Schülern waren heute prominente Künstlerpersönlichkeiten wie Hanns Schimansky, Manfred Zoller und Gerhard Weber. Müller selbst erwarb sich durch sein künstlerisches Schaffen Respekt und Ansehen – nicht zuletzt bei seinem Freund Jo Jastram. Seine unvoreingenommene und trotzdem strenge Haltung in künstlerischen Fragen machten ihn für Jastram zum unentbehrlichen Gesprächspartner.

Kate Diehn-Bitt, heute als bedeutende Malerin der 20. Jahrhunderts anerkannt, lernte Jo Jastram in den 1960ern durch eine Zufallsbegegnung mit einigen ihrer Werke kennen. Die persönliche Bekanntschaft entstand auf seine Initiative aus Wertschätzung für ihre Kunst, die damals keine Öffentlichkeit hatte. Seit ihrer Jugend in Rostock, hatten die unannehmbaren kunstpolitischen Umstände der NS-Diktatur und der Formalismusstreit in der frühen DDR sie zur Arbeit im Verborgenen gezwungen. Jastram beeindruckte die Unbeugsamkeit der Malerin ebenso wie ihre intensive Ausdrucksart. Sein eigener künstlerischer Maßstab festigte sich nicht zuletzt durch die Reibung an ihrem Werk.

Datum:

vom 23.03. bis 01.09.


Veranstaltungskategorie:

Ausstellung


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