• Während der Überwachung einer Familie aus Lebus wegen "West-Kontakten" wurde deren Post genauestens kontrolliert., © Quelle: BStU, MfS, BV Frankfurt (Oder), KD Seelow EB 2463, Seite 396
    Während der Überwachung einer Familie aus Lebus wegen "West-Kontakten" wurde deren Post genauestens kontrolliert.

Die Postkontrolle der Stasi

Vortrag und Führung aus der Reihe „Samstag im Archiv“

Für die Stasi war jede Postsendung verdächtig. Abgeschottet vom regulären Postbetrieb überprüften Mitarbeiter der Staatssicherheit „umgeleitete“ Briefe, Karten, Päckchen und Pakete. Mit hohem personellem und technischem Aufwand hat das MfS anhaltend und entgegen der DDR-Verfassung das Post- und Fernmeldegeheimnis gebrochen. Schwerpunkte der Kontrollen waren die Briefe von Antragstellern auf Ausreise, Kirchenmitgliedern, vermuteten oder tatsächlichen Oppositionellen, Geheimnisträgern, aber auch von inoffiziellen Mitarbeitern.
Die umfassende und flächendeckende Kontrolle der Post war ein wirksames Mittel, um die staatliche Überwachung auch im Privatbereich zu gewährleisten. Zuständig dafür war die Abteilung M beim MfS, auch in der Bezirksverwaltung Schwerin waren Mitarbeiter dieser Abteilung tätig.
An regionalen Beispielen aus den Stasi-Akten zeigt Rüdiger Sielaff (BStU) was die Stasi aus den Briefen und Paketen erfuhr. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zur Diskussion.
Die Reihe „Samstag im Archiv“ stellt die Vielzahl der Themen des Stasi-Unterlagen-Archivs vor. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Ausstellung, Führungen & Touren


Kontakt:

Stasi-Unterlagen-Archiv - BStU-Außenstelle Schwerin

Resthof 2
19067  Leezen


Kontakt:

Stasi-Unterlagen-Archiv - BStU-Außenstelle Schwerin

Resthof 2
19067  Leezen

+49 3860 503 0
GZ.Ast-Schwerin@bstu.bund.de


Alle Veranstaltungstermine

  • Samstag, 30.06.2018, 14:30 Uhr
Newsletter abonnieren » like uns auf