• Roman Knižka und das Ensemble OPUS 45, © Tom Solo
    Roman Knižka und das Ensemble OPUS 45

Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.

Kammerkonzert und Lesung zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland mit Roman Knižka und dem Ensemble OPUS 45

Am 19. April 1945 schworen sich die Befreiten des KZ Buchenwald in einer bewegenden Ansprache den »Nazismus mit seinen Wurzeln« zu vernichten. Doch schon bald nach dem Untergang des NS-Regimes Adolf Hitlers lebte in Deutschland rechtsextremes Gedankengut wieder auf. Seit 1945 fielen immer wieder Menschen rechtsextremer und rassistischer Gewalt zum Opfer. Seit ihrer Gründung sind in der Bundesrepublik Deutschland Rechtsextremismus, rechtsextreme Übergriffe, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Terror immer wieder Realität. Die Geschichte der extremen Rechte ist bis heute Teil der deutschen Demokratiegeschichte.

Mit einem knapp eineinhalbstündigen Abend aus Lesung und Kammermusik möchten Roman Knižka und das Ensemble Opus 45 dazu anregen, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Anliegen des Programms ist es außerdem, den Opfern rechter Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland zu gedenken. Der Titel des Abends ist ein Zitat des italienischen Schriftstellers Primo Levi. Der Auschwitz-Überlebende warnte im Jahr 1986 davor, im Gedenken an die Verbrechen des Holocaust nachzulassen: »Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.«

Rezitation: Roman Knižka; Musik von Paul Hindemith, Pavel Haas und György Ligeti gespielt vom Bläserquintett Ensemble OPUS 45;

Eintritt frei. Gefördert mit Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Klassik, Literatur

Kontakt:

Jüdische Gemeinde Rostock

Augustenstraße 20
18055  Rostock


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  • Sonntag, 10.11.2019, 17:00 Uhr
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