• Ausstellungspavillon, © Bildautor: Christian Lehsten
    Ausstellungspavillon
  • Bank (Roteiche ), © Bildautor/ Fotograf	 Tom Kuba
    Bank (Roteiche )
  • Tisch ( Kirschholz mit Birnenholz), © Bildautor/ Fotograf	 Christian Lehsten
    Tisch ( Kirschholz mit Birnenholz)
  • Bank mit Lehne (Eiche), © Bildautor/ Fotograf	 Tom Kuba
    Bank mit Lehne (Eiche)

HolzKunstLeben, Ulrike Steinhöfel

Möbel und Raumbjekte aus Holz - bespielbar- Die Gestaltung ist schlicht, praktisch, zeitlos und auf das Wesentliche konzentriert.Das Holz besticht mit seiner eigenen Schönheit und veränderte Blickwinkel eröffnen Neues.

Natürlich riecht es nach Holz in der Tischlerei der Rothener Scheune. Hobelbänke, eine Abrichte, Bohr-, Schleif- und Hobelmaschinen, eine Fräse stehen im großen Raum, den sich Ulrike Steinhöfel mit einem anderen Tischler teilt. Das gefällt ihr. Jeder macht seine Arbeiten, aber man hilft sich bei schweren Stücken und wenn „man nicht weiter weiß, kann man zusammen spinnen und einen Weg finden.“ Für sie ist es ein Glücksfall, dass mit dem Verein Rothener Hof, den Handwerkern und Künstlern, die sich in dessen Scheune eingemietet haben, dem Gutshaus, der Mühle und der Mosterei in Rothen ein Netzwerk entstanden ist, das allen gemeinsam und dem ganzen Dorf zugute kommt.

Ulrike Steinhöfel ist eine junge fröhliche Frau. Es ist leicht und schön, mit ihr in das Gespräch zu kommen. 1999 hatte sie ausgelernt. Seit 2007 arbeitet und lebt die Thüringerin mit ihren drei Kindern in Rothen. Dort fühlt sie sich sichtlich wohl, schwärmt von den Menschen, dem Miteinander im Dorf und vom Baden im sommerlichen See. Eigentlich wollte sie studieren, Journalistik, aber das Schreiben für Zeitungen war nichts für sie. Der Freund einer ihrer Freundinnen war Tischler: „Das interessierte mich. Deshalb wollte ich es lernen.“

Man spürt die Freude, die sie an ihrem Handwerk hat. Sie arbeitet fast nur mit Vollholz. Gerade stehen zwei Schränke aus Roteiche, mit eingelassenen Terrakottafliesen in der Werkstatt. Ulrike Steinhöfel liebt klare und schlichte Formen, und sie liebt ihren Werkstoff, das Holz. Das soll zu sehen sein, zur Geltung kommen, und eben Holz bleiben. Selbst wenn sie verleimtes Holz nutzt, soll man das sehen, ein wenig wie Zebrastreifen, sagt sie, ehrlich und klar. Sie entwirft nicht gern auf dem Papier. In Lüneburg hat sie über die Handwerkskammer auch künstlerisches Design studiert, und manchmal geht sie mit Möbeln mit hohem ästhetischen Anspruch auch in Ausstellungen. Aber vor allem muss sie das Holz in der Hand halten. „Fühlen, Machen, dann ergibt sich das Design. Das Holz fordert es heraus. Ich möchte ihm nichts antun, das nichts mit ihm selbst zu tun hat.“

Die meisten ihrer Kunden kommen aus der Region, wollen einzelne Möbel, individuelle Küchen oder Treppen. Ihre jüngste Tochter ist zwei Jahre alt. Da sind Aufträge aus Hamburg, die sie früher hatte, kaum zu machen. Aber wer individuelle Möbel mit klaren Linien will, die vom Holz, seiner Maserung und seinen unterschiedlichen Arten bestimmt sind, der findet sie bei Ulrike Dreist. Sie freut sich über Kunden, die eigene Vorstellungen mitbringen: „Es macht Spaß, wenn Menschen wissen, was sie wollen. Man muss seinen eigenen Weg gehen. Aber ich auch.“

Andre Brie    

 

Genre: Kunsthandwerk, Galerie / Museum

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

KunstOffen


Kontakt:

HolzKunstWohnen

Kastanienweg 2/8
19406  Rothen


Kontakt:

HolzKunstWohnen

Kastanienweg 2/8
19406  Rothen

+49 38485 509254
post@ulrikesteinhoefel.de


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