• St. Paulskirche Schwerin, © Oliver Borchert
    St. Paulskirche Schwerin

Markuspassion

von Reinhard Keiser in der Fassung von Johann Sebastian Bach - Aufführung am Karfreitag

Verraten, verspottet, verwundet – Passionsgeschichte nach Markus oder

wie der beste Opernkomponist der Welt Johann Sebastian Bach beeinflusste

 

Die Markuspassion, ein Oratorium über das Geschehen um den Kreuzestod Jesu, für Soli, Chor und Orchester von Reinhard Keiser wird am 30. März um 18 Uhr in der St. Paulskirche Schwerin zu hören sein. Namhafte Solisten, die Kantorei und das Orchester Concerto Celestino präsentieren das Werk in der Fassung von Johann Sebastian Bach aus dem Jahr 1713 unter der Leitung von Christian Domke.

Der seinerzeit äußerst berühmte und heute zu Unrecht nahezu vergessene Reinhard Keiser (1674-1739) galt im Barock als weltbester Opernkomponist.  Auch seine Passionen zeugen von großem musikalischem Einfallsreichtum, dessen Erfolg ihn bis an die Oper am Gänsemarkt in Hamburg brachte, Deutschlands erstes und damals führendes Haus in Sachen Theater.

Es gibt wohl kaum ein Werk eines Zeitgenossen, mit dem sich Johann Sebastian Bach nachweislich so häufig und intensiv beschäftigte wie mit Reinhard Keisers Markuspassion. Geradezu versessen darauf, führte Bach diese klangprächtige Passionsgeschichte nach dem Evangelisten Markus mit eigenen Ergänzungen mehrmals auf. Sie diente ihm in vielerlei Hinsicht als Vorbild für seine eigene musikalische Auseinandersetzung mit dem biblischen Text, kann sogar als Schlüsselwerk betrachtet werden: ihre formale Anlage ist der Rahmen, in dem die monumentalen Passionswerke Bachs ruhen. Das Wort Leidenschaft bekommt hier eine weitere Dimension.

Wenn auch neuere Forschungen letzte Zweifel an der wahren Autorschaft des in Hamburg wirkenden Keiser nicht vollständig ausräumen können – es ist wunderbare Musik! „In der Knappheit und Pointiertheit seiner Anlage, dem Spannungsaufbau der wohlgelungenen Balance zwischen Rezitativ, Arie, Chor und Choral nimmt die Markuspassion einen hohen künstlerischen Rang ein“, urteilt Peter Wollny vom Bach-Archiv Leipzig.

 

Ausführende:

Solisten, Kantorei St. Paul//Versöhnung, Concerto Celestino

Christian Domke, Leitung

 

Die Aufführung wird gefördert durch PAULSKIRCHENMUSIK e.V.

 

Karten zu € 20 (reservierte Plätze) und € 15 sowie € 12 ermäßigt

Vorverkauf: Buchhandlung littera et cetera, Schliemannstr. 2/Ecke Puschkinstraße, 19055 Schwerin

Tel. 0385 5572065, j.kanieser@littera-etc.de

Restkarten an der Abendkasse

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Klassik


Kontakt:

St. Paulskirche

Am Packhof 8
19053  Schwerin


Kontakt:

St. Paulskirche

Am Packhof 8
19053  Schwerin


Alle Veranstaltungstermine

  • Freitag, 30.03.2018, 18:00 Uhr
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