"Mein Renommé im Museum habe ich nun schon ein wenig aufgebessert." Christian Rohlfs in seinen Bildern und Briefen

Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Christian Rohlfs (1849-1938). Fall der Fälle" mit Dr. Birgit Schulte, Osthaus Museum Hagen.

Christian Rohlfs (1849-1938) gilt vielen als schweigsamer, norddeutscher Maler. Er selbst hat zu diesem Klischee beigetragen, denn von weitschweifigen Ausführungen über die Kunst und sein Leben hielt er nicht viel.

Betrachtet man sein Werk genauer und liest Rohlfs’ erhaltene Briefe sowie Dokumente und Äußerungen seiner Freunde, Zeitgenossen und Förderer, dann ergibt sich ein etwas anderes Bild: Christian Rohlfs war keineswegs nur der verschlossene, weltfremde Maler. Die Inhalte, mit denen er sich beschäftigte, zeugen von einer Persönlichkeit, die gesellig und lebendig, hellwach, einfühlsam und kritisch war: nicht nur bezogen auf Fragen der Kunst oder der künstlerischen Betrachtung der Welt, sondern ebenso bezogen auf gesellschaftliche oder politisch-historische Ereignisse und nicht zuletzt auf die Menschen, denen er begegnete. Aus Rohlfs’ Äußerungen spricht kein naiver oder weltfremder Geist, sondern ein Mensch, dessen Lebenserfahrung auf einer mitfühlenden wie tiefen und genauen Beobachtungsgabe für die Zeitgenossen und die Wirklichkeit beruhen. Dies spiegelt sich in seinem künstlerischen Werk, das fast sieben Schaffensjahrzehnte umfasst.

Datum:

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Veranstaltungskategorie:

Ausstellung, Vortrag & Wissenschaft


Kontakt:

Kulturhistorisches Museum Rostock, Kloster zum Heiligen Kreuz

Klosterhof 7
18055  Rostock


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  • Dienstag, 13.06.2017, 19:00 Uhr
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