Menschenrechte in der EU – nur eine Option?

Die Europäische Union gilt gemeinhin als Vorreiter in Bezug auf die Einhaltung der Menschenrechte. Doch ist sie das wirklich? Dieser Frage möchten wir mit einem Vortrag und einer anschließenden Diskussion nachgehen.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen jährt sich am 10. Dezember 2018 zum 70ten Mal. Sie gehören zu den grundlegenden Rechten, ohne die ein menschliches Miteinander nicht möglich ist. In viele Verfassungen sind die Menschenrechte aufgenommen worden – so auch ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Auch die Europäische Union sieht sich klar als Verteidiger und Hüter der internationalen Menschenrechte, indem sie unter anderem Sanktionen gegen Staaten verhängt, die Grundfreiheiten von Menschen verletzten. Was passiert aber, wenn ein EU-Mitgliedstaat Menschenrechte verletzt?

Insbesondere Organisationen wie Human Rights Watch kritisieren die Europäische Union immer wieder wegen Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem Umgang mit Geflüchteten, Ungarns Vorgehen gegen Menschenrechtsorganisationen oder wegen des Abbaus der Kontrolle der Exekutive in Polen. Das wirft die Frage auf: Sieht sich die EU als Hüter der Menschenrechte nach außen, lässt sich aber im Umgang mit Verfehlungen eigener Mitgliedstaaten einen gewissen Interpretationsspielraum?


Referentin

Dr. Claudia Engelmann | Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Institut für Menschenrechte, Menschenrechtsbericht an den Bundestag

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Vortrag & Wissenschaft


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EIZ Rostock e.V.

Mühlenstraße 9
18055  Rostock


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  • Mittwoch, 27.02.2019, 18:00 Uhr
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