• © Christian Mähr

Mirower Kultur- und Literaturtage

Autorenlesung mit Christian Mähr

Autorenlesung mit Christian Mähr - Carbon

Es beginnt vergleichsweise harmlos: Privatdetektiv Klein muss mit ansehen, wie sich ein Klient beim Versuch, eine exotisch aussehende Pflanze im Garten umzusägen, mit der Motorsäge den Hals durchschneidet. Diese Schachtelhalme und Riesenfarne wachsen plötzlich zu Baumgröße heran. Das Carbonzeitalter, das vor 300 Millionen Jahren endete, kehrt zurück! Woher kommen die Gewächse und mit ihnen all die Rieseninsekten? Und was tun? Einfach abschneiden ist unmöglich, die Pflanzen wehren sich mit Pheromonen, die auf die Psyche der Menschen einwirken. Verschwinden deshalb gesellschaftliche Normen? Wie auch immer, alles wird gut ausgehen, irgendwie…    

„So. Jetzt ist er da, der Roman, in dem die Sorge um unsere Natur, die in diesen Tagen, in diesen Jahren die Welt beherrscht, ein gewaltiges Spektakel erfährt – eine mythische Satire, eigentlich eine Unmöglichkeit. Christian Mähr hat es geschafft. Haben Sie sich nie gefragt, was in Kafkas Naturtheater von Oklahoma geschieht? Hier haben Sie die Antwort.“ Michael Köhlmeier

Christian Mähr am 6. Februar 1952 geboren ist ein östereichischer Chemiker, Wissenschaftsredakteur und Schriftsteller. Er besuchte ein Gymnasium in Feldkirch, studierte nach der Matura ab 1970 Chemie an der Universität Innsbruck und schloss dieses Studium 1982 mit der Promotion ab. Anschließend arbeitete er als Wissenschaftsredakteur beim Österreichischen Rundfunk. 1999 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil. Er ist Verfasser von Romanen und Hörspielen, die der fantastischen Literatur zugerechnet werden. Daneben übersetzt Christian Mähr aus dem Englischen. 1985 ging sein Hörspiel "Chlorophyll" im ORF auf Sendung. Es behandelt die Entgleisung der Natur in Form von Schachtelhalmen, die die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika überwuchern. Offen bleiben die Ursache und der weitere Verlauf. Im Jahr danach produzierte der ORF-Vorarlberg Mährs Hörspiel "Die transplutonische Plage". 1992 gewann er mit seinem Roman „Fatous Staub“ die beiden bedeutendsten deutschen Science-Fiction-Preise – Deutscher Science Fiction Preis und Kurd-Laßwitz-Preis. In dem Buch geht es in einer Alternativweltgeschichte um einen Autor, der Kontakt zu Parallelwelten aufnimmt, in denen es weder die Weltkriege noch den Mord an den Juden gegeben hat, sondern das wilhelminische Zeitalter weiter lebt. Im Sachbuch „Vergessene Erfindungen“ stellt er Innovationen vor, die es tatsächlich gab, aber nie zum Durchbruch gelangten, weil sie entweder zu ihrer Zeit nicht umsetzbar waren oder einfach von besseren Erfindungen überholt wurden Sein Roman „Alles Fleisch ist Gras“ (2010) wurde 2013 für die ORF-Landkrimi- Reihe verfilmt und wird am 29. Juli um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Beginn: 18:30 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr (Snacks + Getränke), Eintritt: 10,- Euro

Weitere Informationen und Kartenverkauf unter www.schmittsinmirow.de

Datum:

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Veranstaltungskategorie:

Theater & Bühne


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  • Donnerstag, 20.08.2020, 18:30 Uhr
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