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Nichts zu verzollen -Spielfilm Frankreich 2010-

In einer Mischung aus slapstickhaftem Humor und feinsinniger Ironie führt er die absurden Auswüchse von Rassismus und Länderklischees vor Augen.

 

Filmhandlung und Hintergrund

Spielfilm Frankreich 2010

Der Belgier Ruben Vandevoorde liebt sein Heimatland über alles. Von Kindesbeinen an wurde ihm von seinem Vater nicht nur strammer Patriotismus eingetrichtert, sondern auch ein fanatischer Hass auf alle Franzosen. Die beiden würden lieber verdursten, als französisches Mineralwasser zu trinken.

Als Zollbeamter an einer belgisch-französischen Grenzstation in der Provinz konnte Ruben seinen Rassismus bisher ungehemmt ausleben: Wann immer ein Franzose nach Belgien einreisen wollte, wurde er auf schikanöse Weise kontrolliert. Die europäische Vereinigung 1986 war für den pedantischen Bürokraten der Beginn des Unheils. Doch als am 1. Januar 1993 die Grenzen fallen und plötzlich jeder Gallier ungehindert in sein Land reisen kann, sieht Ruben sich als Fels in der Brandung des Binnenmarkts. Ungeachtet aller Politik will er weitermachen wie bisher: Jeder Franzose ist ein potenzieller Schmuggler. Diese aberwitzige Unnachgiebigkeit sorgt natürlich bald für Ärger. Um den boshaften Zöllner zur Räson zu bringen, wird er von seinem Chef zur schlimmsten aller Strafen verdonnert: Er muss mit dem französischen Kollegen Mathias Dienst schieben. Als mobile Patrouille soll das ungleiche Duo im ländlichen Grenzgebiet nach Schmugglern Ausschau halten. Obwohl der schüchterne Franzose sich um ein friedvolles Miteinander bemüht, überzieht Ruben ihn pausenlos mit chauvinistischen Sticheleien. Die Tatsache, dass Mathias heimlich in Rubens Schwester Louise verliebt ist, macht die Sache nicht einfacher.

Erst als die beiden Zöllner einer Bande von vertrottelten Drogenschmugglern auf die Spur kommen und wirklich zusammenhalten müssen, entwickelt sich zwischen ihnen fast so etwas wie eine Freundschaft. Doch Rubens neu erlernte Toleranz nimmt ein jähes Ende, als er von der Beziehung zwischen Mathias und Louise erfährt.

Mehr zu "Nichts zu verzollen"

Nach dem preisgekrönten Welterfolg "Willkommen bei den Sch'tis" nimmt Regisseur, Autor und Hauptdarsteller Dany Boon in "Nichts zu verzollen" die historische Rivalität zwischen Belgiern und Franzosen aufs Korn. In einer Mischung aus slapstickhaftem Humor und feinsinniger Ironie führt er die absurden Auswüchse von Rassismus und Länderklischees vor Augen. Im belgisch-französischen Grenzgebiet seines Films wimmelt es nur so von liebenswert-exzentrischen Charakteren. Der belgische Starkomiker Benoît Poelvoorde erweist sich in seiner Rolle als aufbrausender Zöllner als würdiger Nachfolger von Louis de Funes' "Gendarm von St. Tropez".


 

Eintritt/Preisinformation:

Ticketpreise nach Vorgabe des Veranstalters.

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Kino


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