• Szene aus "Luise Greger, eine pommersche Gans", © Foto: Opernale INSTITUT für Musik & Theater in Vorpommern
    Szene aus "Luise Greger, eine pommersche Gans"

OPERNALE 2021

»Luise Greger, eine pommersche Gans« Die OPERNALE widmet ihre Musiktheater-Uraufführung in diesem Jahr Luise Greger, der 1861 in Greifswald geborenen Komponistin, Pianistin und Sängerin.

Das neue OPERNALE-Musiktheaterwerk „Luise Greger, eine pommersche Gans“ von Henriette Sehmsdorf widmet sich der Greifswalder Komponistin Luise Greger (1861-1944). In Greifswald verbrachte sie ihre ersten 26 Lebensjahre. In Kassel und in Baden Baden erlangte sie Berühmtheit, in der Heimat geriet sie jedoch in Vergessenheit. Dabei blieb sie Vorpommern immer verbunden. „In Greifswald bin ich geboren, dort wo es die vielen fetten Gänse gibt. Ich bin auch eine von den Gänsen“, witzelte sie im hohen Alter. Künstlerisch fühlte sich Luise Greger stets dem Geist der Spätromantik verpflichtet. Ihr Œvre umfasst allein weit über 100 Liedkompositionen. Dazu zählen auch Vertonungen niederdeutscher Gedichte u.a. von der Greifswalder Poetin Alwine Wuthenow. Es ist ein Vergnügen in „Luise Greger, eine pommersche Gans“ ihre Lieder zu hören und bewegend, die Licht- und Schattenseiten des langen Lebens einer bemerkenswerten Komponistin, Sängerin, Pianistin und Verlegerin kennenzulernen. Möglich ist das am 11. September, 17 Uhr in der Kultur- und Wegekirche Landow. Ab 16 Uhr lädt der Freundeskreis Kirche Landow e.V. zur Kaffeetafel ein.


Karten zu 25 € können unter info@kirchelandow.de oder 0173 613 99 87 reserviert werden
 

Weitere Informationen zum Stück:

Handlung: „Luise Greger, eine pommersche Gans“: Ende 1943 wird die körperlich und seelisch gesunde, lediglich etwas altersdemente Komponistin aus ihrem Seniorenwohnheim Hofgeismar in die Psychiatrische Heilanstalt Merxhausen (Hessen) eingewiesen, dem ärztlichen Attest nach wegen zunehmender „seniler Seelenstörung“. Durch „gezielte Unterversorgung“, die das aktive Euthanasieprogramm der Nazis abgelöst hatte, wird Luise keine 8 Wochen mehr leben. Das Aufnahmegespräch zwischen Arzt und Patientin sowie weitere Eintragungen in die Krankenakte bilden den Rahmen des Stückes, das eine innere Zeitreise Luise Gregers in Anbetracht des nahenden Todes ist. Auf dieser Reise begegnet sie ihrem Alter Ego, der jungen Luise. Zusammen blicken sie zurück auf eine unbeschwerte Jugend. Gemeinsam begegnen sie ihrem Lieblingssohn Helmuth und Pfarrer Theodor Weiß, dem Schutzpatron der Bewohner von Hofgeismar und erklimmen schließlich den Karrieregipfel als Gänseliesel in ihrer gleichnamigen Märchenoper. 

Musik: Luise Greger; Regie: Henriette Sehmsdorf
Solisten: Joana-Maria Rueffer, alte Luise (Sopran); Friederike Schnepf, junge Luise (Sopran); Lars Grünwoldt, Dr. Malcus, Sohn Helmuth, Pfarrer Theodor Weiß (Bariton); Benjamin Saupe div. Rollen und Klavier

Eintritt/Preisinformation:

Eintritt 25 €

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Klassik, Theater & Bühne


Kontakt:

Kirche Landow

Landow 3
18573  Landow


Kontakt:

Freundeskreis Kirche zu Landow e.V.

Landow 2
18573  Dreschvitz

Telefon 0173–6139 987
info@kirchelandow.de


Alle Veranstaltungstermine

  • Samstag, 11.09.2021, 17:00 Uhr
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