• Mareen Alburg Duncker „Inseln“, Halsschmuck, Ebenholz, Lack, Silber, Schnur, 2016, © Mareen Alburg Duncker
    Mareen Alburg Duncker „Inseln“, Halsschmuck, Ebenholz, Lack, Silber, Schnur, 2016
  • Künstlerhaus Lukas, © voigt & kranz UG, Prerow
    Künstlerhaus Lukas

Tag der offenen Tür – geöffnete Ateliers

Im Juni laden wir herzlich zum vierten Tag der offenen Tür dieses Jahres in das Künstlerhaus Lukas ein.

Sie haben Gelegenheit, mit der Zeichnerin und Objektkünstlerin Maria Luise Faber, der Schmuckkünstlerin Mareen Alburg Duncker, dem Installationskünstler Philip Poppek sowie der Kuratorin und Fotografin Iwona Knorr ins Gespräch zu kommen. Ab 15 Uhr sind die Ateliers geöffnet und um 17 Uhr laden wir ein zu einer Lesung mit der Drehbuchautorin Carla Niewöhner und einem Konzert mit Werken der Komponistin Eunji Lee.

OFFENE ATELIERS  15 – 17 Uhr
Maria Luise Faber (Zossen) – Skulptur/Zeichnungen
Mareen Alburg Duncker (Halle) – Schmuck/Objekt
Philip Poppek (Berlin) – Fotografie/Installation/Video
Iwona Knorr (Bonn) – Kuration

LESUNG und KONZERT 17 Uhr
Carla Niewöhner (Köln) – Regie
Eunji Lee (Würzburg) – Komposition

Die Arbeitsweise der Schmuckgestalterin Mareen Alburg Duncker besteht darin, aus gespeicherten Gedankenbildern prägnanter Erfahrungen, nicht ein Abbild der gesehenen Umgebung zu schaffen, sondern vielmehr eigene Formen herauszufiltern und neu zu formen. Dafür verwendet sie für die Umsetzung unterschiedliche Holzarten in Kombination mit Farben, Metallen und textilen Materialien. Oft bilden ihre Arbeiten einen fließenden Übergang vom Schmuck zum Objekt. Unikate entstehen - Orte der Erholung, die sicher in einer Behausung verwahrt - und bei Bedarf mit sich getragen werden können. Die 1975 in Henningsdorf bei Berlin geborene und in Halle lebende Künstlerin studierte an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design. 

Für Maria Luise Faber sind Linie und Ornament von Bedeutung. Einen dünnen „Faden“ hervorzuheben, zu isolieren, ihn mit der Hand zu formen und ihm Sinn und Bedeutung geben zu können empfindet sie als ein Phänomen. Die Linie ist für sie nicht nur künstlerisches Ausdrucksmittel, sie ist etwas Elementares, sie ist universell. Ihr Augenmerk richtet sich über Struktur, Muster und Ornament von Naturerscheinungen und in deren verborgener Geometrie findet sie Ansätze für ihre Zeichnungen. Die 1957 in Berlin geborene und in Lindenbrück/Teltow-Fläming und Berlin lebende Künstlerin studierte Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, erhielt an der Kunsthochschule Berlin Weißensee ihr Diplom in Bildhauerei und ist seit 1985 freiberuflich tätig. 

Iwona Knorr erhielt ein zweimonatiges Kuratorinnenstipendium, um das Projekt FUNDUR. Fremd in Island zu konzipieren und im Juni im Neuen Kunsthaus zu eröffnen. Neben ehemaligen Stipendiat*innen, die innerhalb des Stipendien- austauschprogramms des Künstlerhauses Lukas in Skagaströnd im Norden Islands arbeiteten, lud sie weitere künstlerische Positionen ein, um das temporäre Leben auf dieser besonderen Insel zu verdeutlichen. Die Ausstellung würdigt zudem die zehnjährige Zusammenarbeit des Künstlerhauses Lukas mit dem NES Artist Residency Skagaströnd. Die 1963 in Posen/Polen geborene und seit 1982 in Bonn lebende Fotografin, Germanistin und Kuratorin hat zudem einen Master-of-Business-Administration. 

Das Interesse in den Kompositionen von Eun Ji Lee gilt der Betrachtung und Bearbeitung der Instrumente als Körper, die sie als physische Erscheinung und Konstruktion von Parametern wie Klang, Struktur, Register, Dauer usw. sowie deren Verbindung und Auflösung untereinander versteht. Die 1987 in Seoul/Südkorea geborene und in Würzburg und Stuttgart lebende Komponistin kam nach ihrem Abitur als Jungstudentin an das Konservatorium München. Sie erhielt an der Musikhochschule Würzburg ihr Diplom in Fach Komposition, wo sie derzeit noch in der Meisterklasse von Andreas Dohmen studiert. 

Carla Niewöhner wirkte bisher an zahlreichen Inszenierungen und Stückentwicklungen mit. Neben ihrer Regiearbeit konzentriert sich ihre literarische Arbeit auf das Theater. Sehnsucht, die Reise als Prozess und die Suche nach Identität und Heimat sind wiederkehrende Themen, in die sie Gespräche mit Zeitzeugen, Recherchematerial und improvisierten Szenen mit Schauspielern zu dichten lebensnahen Theaterstücken entwickelt und inszeniert. Derzeit bearbeitet sie ein Drama über eine sorbische Familie in der Lausitz, um das Leben mit oder zwischen zwei Kulturen aufzuspüren. Die 1981 in Bremen geborene und in Köln lebende Theaterregisseurin studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Italienisch an der Universität zu Köln. 

Philip Poppek interessiert sich für offene, sich gegenseitig beeinflussende Bilderströme, wie sie aufeinander reagieren und untereinander austauschen. Er zeichnet, oft basierend auf Fotografien ihn umgebende Räume und Situationen. Dabei dienen ihm Überlegungen zur Fotografie als Repräsentationspraktik als Grundlage für seine Auseinandersetzung mit der Zeichnung. Diese teilweise seinem Einflussbereich sich entziehende komplexe Arbeit, inder er nach dem Sein von Objekten in einer Vielzahl von Realitäten fragt, verschiebt sich beständig neu in den physischen Grenzen des Werkes. Der 1987 in Berlin geborene und dort lebende Künstler absolvierte nach dem Besuch der Berliner Ostkreuzschule an der Royal Academy Copenhagen sowie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sein Studium. 

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Ausstellung


Kontakt:

Künstlerhaus Lukas

Dorfstraße 35
18347  Ahrenshoop


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+49 (0)38220 6940
post@kuenstlerhaus-lukas.de


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  • Sonntag, 24.06.2018, 15:00 Uhr
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