• Nicole Cogiel und Julia Beck Ausstellungsansicht Lena Biesalski in der Ausstellung MUTOPIA, © Nicole Cogiel und Julia Beck
    Nicole Cogiel und Julia Beck Ausstellungsansicht Lena Biesalski in der Ausstellung MUTOPIA
  • Hyunho Park „TAZ, Raum Nr. 14“, MDF Holz, Papier, 210 x 280 x 210 cm, 2019, © Hyunho Park
    Hyunho Park „TAZ, Raum Nr. 14“, MDF Holz, Papier, 210 x 280 x 210 cm, 2019
  • Künstlerhaus Lukas, © Voigt & Kranz UG
    Künstlerhaus Lukas
  • Cécile Bally  Performance „THE SLEEP OF REASON“, 2017 - Tanztage - Sophiensaele Berlin, © Cécile Bally
    Cécile Bally Performance „THE SLEEP OF REASON“, 2017 - Tanztage - Sophiensaele Berlin

Tag der offenen Tür

Nahezu jeden letzten Sonntag im Monat geben die Stipendiat*innen des Künstlerhauses Lukas einen Einblick in ihre Arbeit.

Das Künstlerhaus Lukas ist ein Ort künstlerischen Arbeitens und internationaler Begegnungen. Es fördert professionelle Künstler*innen in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Tanz und Komposition sowie Kurator*innen durch die Vergabe von Aufenthaltsstipendien in Ahrenshoop und bei den Partnerinstitutionen in ausgewählten Ländern Nordeuropas.

Sonntag, 26.07.2020:

15 – 17 Uhr geöffnete Ateliers
Sie haben Gelegenheit, mit der Malerin Annelen Käferstein, den Videokünstlerinnen Annika Grabold und Kristina Paustian ins Gespräch zu kommen.

17 Uhr Lesung und Performance
Lesungen im Garten mit dem Schriftsteller Bastian Reinert, der Poetry-Slammerin Lovis Hoock sowie ein Konzert mit dem Komponisten Sascha Janko Dragi?evi?

Annelen Käferstein arbeitet auf großflächigen Leinwänden mit sich über-lagernden Bildebenen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, um bewusst den Malprozess sichtbar werden zu lassen. Dabei arbeitet sie mit einer Strategie des gelenkten Zufalls mit dem Wechselspiel zwischen zufälliger Konstellation und kalkulierter Setzung. Schicht um Schicht laufen die Farben ineinander oder überlagern sich. Traumhaftes entsteht, dessen Rätseleien sich Erklärungsversuchen entziehen.
Annika Grabolds Denken und Schaffen ist geprägt von der Beobachtung von Strukturen und Konzepten, sprich Meta-Ebenen und diese fotografisch neu umzusetzen, bzw. darzustellen. Natur- und wissenschaftliche Denkmo-delle spielen dabei oft eine Rolle, die zu einem höheren Grad der visuellen Abstraktion führen. Ihre Arbeiten sind als ganzheitlicher Prozess zu ver-stehen, oft an einem ganz persönlichen Punkt, Dilemma oder einer Problematik auf stark emotionaler Basis beginnend.
Kristina Paustian sieht hinter jedem System den Menschen als ein spannen-des, träumendes und bedrohliches Subjekt. In ihren Projekten sucht sie das Gleichgewicht zwischen kritischer Realität und der Fiktion; zwischen Ver-gangenheit und Gegenwart. Utopien und Dystopien oder die Verhältnisse zwischen Gesellschaftssystemen und Individuen bekommen eine bedeutsame Rolle in ihren Videos.
Bastian Reinert verleiht seinem lyrischen Ich zunehmend einen Körper, der über das eigene Selbst hinausgeht. Dies in einer Welt, die Zeuge gegen-wärtiger neuer humanitärer Katastrophen ist. Anstoßnehmend an der „Flüchtlingskrise“ entwickelt er eine Ästhetik der Solidarität mit anderen, die keine Stimme (mehr) haben oder sich diese schwer oder gar nicht in unserer Gesellschaft verschaffen können.
Lovis Hoock setzt sich bevorzugt sozialkritisch mit aktuellen Themen auseinander und will zum Nachdenken anregen. 2019 erhielt sie in Rostock den Titel „Master of Slam“, für den sie einen einwöchigen Arbeitsaufenthalt in Begleitung der Tutorin Franziska Hauser im Künstlerhaus Lukas erhielt. Sie schrieb schon lange Texte, die bisher nur selten öffentlich wurden. Erst die Entdeckung des Poetry Slams gab ihr eine Bühne.
Sascha Janko Dragi?evi? widmet sich als Komponist einem Klangspek-trum, das durch die Verbindung von Instrumental – und Vokalmusik mit elektroakustischen Klängen über das „Menschenmögliche“ hinausweisen und somit neue Klangräume eröffnen möchte. Komplexe rhythmische Gestalten und stark verfeinerte Klangfarblichkeit zeichnen seine Arbeiten aus. Als Musiker ist er seit seiner Jugend auch im Bereich des Jazz und der Improvi-sierten Musik tätig und tritt als Klangregisseur und live-Elektroniker, sowie als Pianist bei Aufführungen seiner eigenen Werke auf.

Datum:

am So, 27.09.2020
um 15:00 Uhr


Veranstaltungskategorie:

Ausstellung, Literatur


Kontakt:

Künstlerhaus Lukas

Dorfstraße 35
18347  Ahrenshoop


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Künstlerhaus Lukas

Dorfstraße 35
18347  Ahrenshoop

+49 382206940
post@kuenstlerhaus-lukas.de


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