Verfolgungswelle an der Ostsee

Die Aktion "Rose" 1953 und die Rolle von DDR-Justiz, Polizei und Stasi - Vortrag und Gespräch mit Dr. Ingo Pfeiffer, Historiker

Die Aktion „Rose“ im Februar/März 1953 war eine der prägenden Unrechtserfahrungen der ersten DDR-Jahre an der Ostseeküste. Auch auf Rügen wurden zahlreiche Pensionen, Hotels, Gasthäuser aufgrund frei erfundener Anklagen und Beschuldigungen konfisziert. Formal eine „Polizei-Aktion“, wurde sie weitgehend militärisch und unter starker Einbeziehung der „Kasernierten Volkspolizei“ (KVP), des Vorläufers der NVA, realisiert. Die Stasi war in die Vorbereitung, aber noch viel stärker in die Absicherung und Nachbereitung involviert. Viele der Enteigneten wurden durch das MfS verhaftet, ebenso Menschen, die gegen diese Massenenteignung protestierten. Zahlreiche Stasi-Akten dokumentieren entsprechende Schicksale. Der Referent beleuchtet das Zusammenspiel zwischen SED, Polizei, KVP, Justiz und Stasi und bringt dazu Rügener Fallbeispiele.

Eintritt/Preisinformation:

kostenlose Veranstaltung

Datum:

- leider schon vorbei -


Veranstaltungskategorie:

Vortrag & Wissenschaft


Kontakt:

Grundtvighaus

Seestraße 3
18546  Sassnitz


Kontakt:

BStU, Außenstelle Rostock

Straße der Demokratie 2
18196  Waldeck/Dummerstorf


Alle Veranstaltungstermine

  • Donnerstag, 18.08.2016, 19:00 Uhr
Newsletter abonnieren » like uns auf