Malchiner Becken Sterntouren (17-19 km | 3 Etappen)

Hoch hinaus in der Schweiz des Nordens

Von Malchin aus an drei Tagen die Mecklenburgische Schweiz erkunden: Es geht ins urige Durchbruchstal der Ostpeene und durch dichte Buchenwälder. Mit Blick auf das hügelige Panorama der Mecklenburgischen Schweiz und das mediterrane Flair auf dem Weg zum Schlosspark von Basedow.

1. Tagestour (17 km)
Von Gielow geht es über hügelige Weiden und Wiesen. Bis zu 15 Meter erheben sich die Uferhänge der Ostpeene über ihr steiniges Bett. Umrankt von einem dichten Buchenwäldchen folgt der Weg stromaufwärts ihrem Lauf. Auf den Feuchtwiesen zwischen Pinnow und Demzin schwirren unzählige Libellen und Schmetterlinge.

2. Tagestour (18 km)
Durch das Hainholz - ein kleiner Buchenwald vor den Toren Malchins - führt der Weg nach Viezendorf. Wo sich der Wald öffnet, gibt er den Blick frei auf das hügelige Panorama der Mecklenburgischen Schweiz. Eine toskanisch anmutende Allee aus Pyramidenpappeln geleitet staunende Betrachter zum Schlosspark von Basedow. Ihn gestaltete der weltberühmte Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné. Geruhsame Bäche und geschwungene Wege durchweben die Parkanlage. Dazwischen träumen bedächtige Baumriesen. Mittendrin thront das Schloss. In den spiegelglatten Teichen ringsum kann es seine prächtig verzierten und rot leuchtenden Staffelgiebel selbst betrachten. Vor dem Rückweg laden der Alte Schafstall und das Café Schmiede zum Verweilen ein.

3. Tagestour (19 km)
Hinter den sieben Bergen der Mecklenburgischen Schweiz liegt der Kummerower See - der achtgrößte See in Deutschland. Um ihn zu erblicken, überqueren Wanderer von Pisede aus die 97 Meter hohe Friedrich-Franz-Höhe. Von ihrer Spitze haben Gipfelstürmer einen weiten Blick über die grünen Hügel und auf das Städtchen Neukalen. Nach dem Abstieg durch den sanft rauschenden Buchenwald lockt im Ort Salem der See bereits mit seinem funkelnden Blau. Durch einen frisch duftenden Kiefernwald und vorbei an den heute wassergefüllten Malchiner Torfstichen, in denen Fischreiher und Kormorane auf Jagd gehen, führt der Weg zurück nach Malchin.

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Toureninfo


  • Länge der Tagestouren: 17-19 km
  • Etappen: 3 Tage
  • Bahnanbindung: Malchin
  • Markierung: Tagestour 1 - blauer Balken, gelber Punkt; Tagestour 2 -  roter Balken, gelber Punkt, grüner Punkt; Tagestour 3 - grüner Balken, grüner Punkt
  • Sehenswert: Mittelalterliche Stadtbefestigung Malchin, Schloss Basedow, Gielower Kreideschollen, Friedrich-Franz-Höhe

  • Am Kummerower See - Natur so weit das Auge reicht, © TMV/Werk3
    Am Kummerower See - Natur so weit das Auge reicht
  • Meisterliches Ensemble - das Schloss von Basedow in der Mecklenburgischen Schweiz vereint die Stile vieler Jahrhunderte, © TMV/Werk3
    Meisterliches Ensemble - das Schloss von Basedow in der Mecklenburgischen Schweiz vereint die Stile vieler Jahrhunderte
  • Blaue Weite erfahren auf dem Malchiner See, © TMV/Legrand
    Blaue Weite erfahren auf dem Malchiner See
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Dorfstraße – 17139 Basedow

Schloss Basedow

Schloss Basedow, © Christin Drühl

Die unregelmäßige Dreiflügelanlage wurde vom 16. bis 19. Jh. auf den Resten einer mittelalterlichen Burganlage errichtet. Im 19. Jh. ließ der Erbmarschall Graf Hahn das Schloss vom Berliner Architekten Stüler umgestalten. 1891 kamen in Teilen Neorenaissanceformen hinzu. Besonders bemerkenswert sind die Terrakotta-Portraits auf der Fassade. Der größte Landschaftspark im Lande (200 ha) wurde von Peter Joseph Lenné Mitte des 19. Jh. angelegt. Schloss und Nebengebäude werden zu einer Hotelferienanlage umgebaut.

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2

Goethestraße 5 – 17139 Malchin

Museum Alte Stadtmühle

Das Stadtmuseum bietet seinen Gästen im Erdgeschoss Bilder des Malchiner Malers Prof. Fritz Greve, Ausstellung über Siegfried Marcus, Vorstellung des Schmiedehandwerkes, Dokumentation Malchiner Böttcherei Meysahn

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3

Dorfstraße – 17139 Pinnow

Gutshaus Pinnow

Gutshaus Pinnow, © Axel Thiessenhusen

Das schlichte, zweigeschossige Herrenhaus mit 9 Achsen und Satteldach wurde Ende des 18. Jh. erbaut und um 1840 nochmals verändert. An der Hofseite fällt ein großes Lünettenfenster auf. Auf der Parkseite ist die Mitte des Hauses nur mit einem flachen Mittelrisalit betont, vor dem eine zweiläufige Freitreppe in den Park führt.

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