Pfad der Muße und Erkenntnis (4 km / 1 Tagestour)

Entschleunigung in einer werdenden Wildnis

Auf dem Pfad der Muße und Erkenntnis tauchen Sie ein in einen zauberhaften Wald an Rügens Küste, kommen zur Ruhe und vertiefen den Kontakt zur Natur und zu sich selbst. Imposante Bäume, uralte Hügelgräber und fantastische Ausblicke auf die Ostsee regen an die Umwelt hier sehr achtsam wahr zu nehmen.

Der sich zum "Urwald" entwickelnde Goor-Wald findet in Obhut der Michael Succow Stiftung wieder ganz zu sich selbst und lädt Wanderer ein, sich einzulassen auf den Rhythmus der Natur. Schenken Sie sich Zeit genau hinzuschauen, wie sich Natur ohne Zutun des Menschen entwickelt. Empfinden Sie das vollständige Naturerlebnis mit all Ihren Sinnen. Riechen Sie den Duft des Waldes, hören Sie das Rauschen des Meeres und beobachten Sie den Wind in den mächtigen Baumkronen.

Alte Buchen säumen das Ufer des Boddens und bilden den Eingang zum „Pfad der Muße und Erkenntnis“. Dieser gut 4 km lange Pfad lässt Sie an 19 Stationen tief in den Wald eintauchen und gewährt Ihnen auf dem ersten Abschnitt einmalige Ausblicke auf Rügens Bodden und die Insel Vilm. Hier wo die Wellen mit voller Kraft wirken können, mutet die Küste wild an. Die Landschaft kann sich so natürlich entwickeln, wie die Naturgewalten es erlauben. Abgebrochene Äste und ins Meer gestürzte Bäume verbleiben am Ort. So wie an der Station der Wasser-Eichen. Sie sind ein besonderer Kraftort, der für den nächsten Abschnitt der Wanderung stärkt.

Der Weg führt nun in den Wald mit seinen stattlichen Buchen, Eichen, Vogelkirschen und Bergahornen. Im Frühling ist der Boden bedeckt von einem Meer aus Anemonen. Der älteste Baumriese ist die Schirmeiche mit ihren starken Ästen. Genießen Sie die Ruhe, die der alte Baum ausstrahlt, atmen Sie durch und vergessen Sie die Zeit. Auf dem Rückweg erzählen Hügelgräber und Moore am Wegrand ihre eigenen Geschichten.

Die 19 Stationen sind durch Findlinge mit eingravierten Zahlen markiert. Sie verweisen auf erläuternde Informationen in einer Begleitbroschüre. Die mit Aquarellen illustrierte Broschüre ist gegen Schutzgebühr u.a. im Hotel Badehaus Goor erhältlich. Stimmungsvolle Texte und Gedichte laden zum Naturgenuss, Wohlfühlen und Nachdenken ein.
Die Diplom Landschaftsökologin Steffi Deickert führt Sie gerne nach Anmeldung und Vereinbarung durch den Goor-Wald, auf dem Pfad der Muße & Erkenntnis (www.natur-beruehrt.de).

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GPX-Pfad-der-Muße-und-Erkenntnis

Toureninfo


  • Länge der Tour: 4,2 km
  • Etappen: 1 Tag
  • Bahnanbindung: Lauterbach
  • Sehenswert: Badehaus Goor, Caspar-David-Friedrich-Blick, Wasser-Eichen, Schirmeiche, Kesselmoor, Hafen Lauterbach

  • Station 10: Besinnung an den Wassereichen, © TMV/UB
    Station 10: Besinnung an den Wassereichen
  • Ein Meer von Anemonen bedeckt der Boden des Goor-Waldes, © TMV/UB
    Ein Meer von Anemonen bedeckt der Boden des Goor-Waldes
  • In Kontakt mit der Natur, © TMV/Werk3
    In Kontakt mit der Natur
  • Station 5: Im Banne der Küstendynamik - das aktive Kliff, © TMV/UB
    Station 5: Im Banne der Küstendynamik - das aktive Kliff
  • Station 12: Eine Baumpersönlichkeit - die uralte Schirmeiche, © TMV/UB
    Station 12: Eine Baumpersönlichkeit - die uralte Schirmeiche
  • Station 18: Hügelgräber - Gesichtsträchtige Höhepunkte, © TMV/UB
    Station 18: Hügelgräber - Gesichtsträchtige Höhepunkte
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Fürst-Malte-Allee – 18581 Lauterbach

Hotel Badehaus Goor

Frontansicht Hotel Badehaus GoorAnfahrt, © Mirko Boy/ hadiko

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– 18581 Vilm

Insel Vilm

Insel Vilm, © Tourismuszentrale Rügen

Vilm, die kleine nur wenige Hektar große Schwesterinsel von Rügen, ist bekannt für die knorrigen Eichen und Sonnenaufgänge, die schon Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge in ihren Bann zogen. Gemeinsam durchwanderten sie die Insel und berichteten Goethe in Briefen von deren Schönheit.

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3

Hafen Lauterbach – 18581 Lauterbach

Hafen Lauterbach

Lauterbach - Kommunalhafen -, © Tourismuszentrale Rügen

Im Süden der Insel gelegen, gehört der kommunale Sportboot- und Fischreihafen zu den größten Häfen im Norden des Greifswalder Boddens, der hier Rügenscher Bodden heißt.

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