Südspitze Gnitz Rundtour (5 km / 1 Tagestour)

Wilde Steilufer und blühende Salzwiesen auf der Insel Usedom

Die Halbinsel Gnitz im nördlichen Achterwasser der Insel Usedom ist ein wahres Naturschutzparadies abseits der Ostseebäder. Die Rundtour führt entlang des einzigartigen Küstenstreifens der Südspitze Gnitz, zu wilden Steilufern, bewaldeten Höhenzügen, offenen Dünen und blühenden Salzwiesen. Mit etwas Glück können imposante Seeadler und seltene Uferschwalben beobachtet werden.

Vom kleinen Örtchen Lütow geleiten schlanke Erlen, turmhohe Pappeln und gedrungene Weiden den Wanderer entlang des Achterwassers. Die Schilfgürtel am Ufer bilden wichtige Rückzugsgebiete für Tiere, wie Fischotter, Reiherente und Blässralle. Auch den Seeadler kann man, bei seinen Streifzügen am Achterwasser beobachten. Vorbei an ruhigen Buchten und blühenden Magerrasenflächen geht es zum "Mövenort", einem durch die Brandungsströmung entstandenen Sandhaken. Von hier führt der schmale Pfad nun immer nahe des Steilufers. Eine der schönsten Aussichten über das Achterwasser bietet der 32 m hohe Weiße Berg. Vor der Kulisse aus dichten Schilfgürteln, grünen Wäldern und weiten Feldern ziehen kleine Segelboote vorüber. Der Blick auf das Krumminer Wiek und den Peenestrom hat vor allem in den Abendstunden seinen besonderen Reiz. Wind und Wellen formen den Berg, der geprägt ist durch urwüchsige Kiefern und Usedoms größte Uferschwalbenkolonie. Am Natur-Campingplatz bietet die Gaststätte "Pott & Pann" mit vielfältigen Gerichten der Region, Kaffee und hausgemachtem Kuchen, eine Rastmöglichkeit. Vorbei an Kiefernwäldern, Feuchtwiesen und Magerrasenflächen geht es dann zurück ins beschauliche Lütow. Hier lohnt ein Abstecher zum ältesten Großsteingrab Usedoms aus der Jungsteinzeit um 3000 vor Christi.

Wanderungen an Steilufern:
Steilufer sind besondere Küstenabschnitte und unterliegen laufend Veränderungen. Ausspühlungen und Abbrüche sind ständig zu beobachten. Zur eigenen Sicherheit ist darauf zu achten, Abstand zu den Abbruchkanten zu halten, nur die ausgewiesenen Wege zu benutzen und Warnschilder zu beachten.

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Toureninfo


  • Länge der Tour: 5 km
  • Etappen: 1 Tag
  • Busanbindung: Lütow
  • Sehenswert: Mövenort, Weißer Berg, Großsteingrab

  • Windflüchter an der Südspitze Gnitz, © TMV/UB
    Windflüchter an der Südspitze Gnitz
  • Blick vom Weißen Berg, © TMV/UB
    Blick vom Weißen Berg
  • Blick auf den Weißen Berg, © TMV/UB
    Blick auf den Weißen Berg
  • Blick auf das Achterwasser, © TMV/UB
    Blick auf das Achterwasser
  • Mövenort an der Südspitze Gnitz, © TMV/Grundner
    Mövenort an der Südspitze Gnitz
  • Wildblumen am Mövenort, © TMV/UB
    Wildblumen am Mövenort
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– 17440 Lütow

Aussichtspunkt Weißer Berg

Aussicht vom Weißen Berg, © TMV/Bodieschek

Eine der schönsten Aussichten über das Achterwasser bietet der der 32 m hohe Weiße Berg auf der Halbinsel Gnitz. Der Blick auf das Krumminer Wiek und den Peenestrom hat vor allem in den Abendstunden seinen besonderen Reiz. Wind und Wellen formen den Berg, der geprägt ist durch urwüchsige Kiefern und Usedoms größte Uferschwalbenkolonie. Seinen Namen erhielt der Weiße Berg durch den hellen Sand an der Kliffkante.

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Zeltplatzstraße – 17440 Lütow

Natur Camping Usedom

Komfortstellplatz mit Strom- und Wasseranschluss, © Natur Camping Usedom

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