Eine besinnliche Wintermusik zwischen den Jahren
Zu Beginn des Konzertes entfaltet sich eine mystische Energie, die von Arvo Pärts minimalistischer Komposition "Spiegel im Spiegel" über die melancholisch-leidenschaftlichen Melodien von Piazzolla und Tschaikowski bis hin zu den außergewöhnlichen Farbwelten von Josef Suk und Nadia Boulanger führt, deren meisterhafte Werke im Konzertsaal bis heute viel zu selten zu hören sind. Diese erlesenen musikalischen Beiträge übertragen die besondere Stimmung der Rauhnächte und lassen Raum zum Durchatmen, Nachdenken und Träumen. Den kraftvollen Schlusspunkt setzt Sergej Rachmaninovs Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, die mit ihrer emotionalen Tiefe durch die Dunkelheit der Winternächte hin zu einem strahlenden musikalischen sowie persönlichen Finale des Jahres führt.



