Ein Film über Kohle, Wasser und die Frage, welchen Preis andere für unseren Energieverbrauch zahlen.
Was hat die Kohle, die in Deutschland verbrannt wird, mit dem Leben indigener Gemeinschaften in Kolumbien zu tun?
Der Dokumentarfilm „Territorio Puloui“ führt in die trockene Landschaft von La Guajira im Norden Kolumbiens und erzählt aus der Perspektive der Wayuu von den Folgen des Kohleabbaus für Wasser, Umwelt und ihr tägliches Leben.
Im Anschluss sprechen Regisseurin Carmela Daza und Dr. Alexandra Gericke von der Universität Rostock über das „Kohleparadox“: Während Deutschland aus der Kohle aussteigt, bleiben die ökologischen und sozialen Folgen des Abbaus andernorts bestehen.



