Eine Einladung zu Vortrag und Musik - 2027 ist das Jubiläumsjahr des Schweriner Komponisten Johann Wilhelm Hertel.
Er prägte mehr als vier Jahrzehnte die Musik in Mecklenburg – und nächstes Jahr wäre er 300 Jahre alt: Johann Wilhelm Hertel, in Eisenach geboren und in Schwerin als „Hof- und Capell-Compositeur" wirkend, gilt er als einer der wichtigsten Vertreter des „empfindsamen Stils" der deutschen Vorklassik. Am 19. November skizziert Stefan Fischer, Geiger der Mecklenburgischen Staatskapelle, kenntnisreich und kurzweilig die wichtigsten Stationen im Leben Hertels – von Eisenach bis an den Schweriner Hof. Und es wird auch musiziert: Gemeinsam mit der Cellistin Christina Lüdicke, langjährige stellvertretende Direktorin des nach dem Komponisten benannten Schweriner Konservatoriums, lassen die beiden Hertels Musik erklingen – live und unmittelbar. Ein Abend voller Geschichten und Klänge um den Namensgeber der bekannten Schweriner Musikschule. Sie sind herzlich eingeladen!
Stefan Fischer (Violine) sächsisches Kantorenkind, als Geiger seit 44 Jahren in Schwerin, Mitglied der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, musikwissenschaftlicher und aufführungspraktischer Schwerpunkt: Ludwigsluster Klassik, 1984 Gründung „Musica Instrumentalis Schwerin“, 1993 Mecklenburgisches Barockorchester 'Herzogliche HofKapelle'; Konzerte, CDs und Rundfunkaufnahmen als Barockgeiger und Dirigent; 2010 Ehrenurkunde der Stadt Ludwigslust.
Christina Lüdicke (Violoncello) schloss 1982 ihr Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar mit Diplom ab. Ab 1981 lehrte sie am Konservatorium Schwerin. Sie war von 1992 bis 2026 stellvertretende Direktorin und leitete die studienvorbereitende Abteilung. Als Mitglied verschiedener Kammermusikensembles führte sie zahlreiche Konzerte in Schwerin sowie in Frankreich, Tschechien, Israel und in den USA auf. Seit einigen Jahren erweitert sie ihre musikalischen Möglichkeiten mit dem E-Cello.



