Der Vortrag behandelt die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen um 1900 sowie die Herausforderungen in der Forschung zu Künstlerinnenbiografien.
Der Vortrag behandelt die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen um 1900 sowie die Herausforderungen in der Forschung zu Künstlerinnenbiografien. Frauen jener Zeit hatten große Hindernisse zu überwinden, damit sie sich und ihre Kunst verwirklichen konnten. Sie entwickelten daher Strategien zur Befreiung aus dem engen bürgerlichen und gesellschaftlichen Korsett, um eigene Bestrebungen und Bedürfnisse zu leben. Die Künstlerkolonien spielen dabei eine wichtige Rolle für ihre Emanzipationsbestrebungen und bei der Professionalisierung ihres künstlerischen Schaffens.
Referentin: Die Kunsthistorikerin Henrike Heller istKulturarbeiterin und Co-Kuratorin der Sonderausstellung „Künstlerinnen um 1900 in Ahrenshoop“, die noch bis Ende März im Kunstmuseum zu sehen ist. Henrike Heller ist Doktorandin an der Leuphana Universität Lüneburg und Promotionsstipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung.



