Vortrag und Gespräch am 05. November in Rostock
„Meine Ausbürgerung 1976 gilt bei Historikern als der Anfang vom Ende der DDR. Doch was Deutschland damals erschüttert hat, war nicht das Schicksal eines deutsch-deutschen Liederpoeten mit der Gitarre, sondern die unerwartete Protestbewegung – und zwar in der DDR selbst! – gegen diese Ausbürgerung.“ (*)
So blickt Wolf Biermann auf seinen Rauswurf aus der DDR während einer Konzertreise in der BRD zurück. Der von der Stasi entwickelte Plan ging zwar auf, jedoch hatte niemand mit derartigen Folgen gerechnet. Arno Polzin (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Berlin) berichtet zum 50. Jahrestag über diese bedeutenden Ereignisse und lädt anschließend gemeinsam mit Dr. Volker Höffer (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock) zum Gespräch ein.
*aus Dokumentenheft Bundesarchiv „Staatsbürgerliche Pflichten grob verletzt. – Der Rauswurf des Liedermachers Wolf Biermann 1976 aus der DDR“ (Berlin 2016)



