Vortrag und Gespräch am 17. November in Rostock
Die DDR bezeichnete sich gern als „Friedensstaat“. Dennoch stattete sie Diktatoren, Befreiungsbewegungen und Bürgerkriegsarmeen in Entwicklungsländern militärisch aus. Während des Ersten Golfkrieges in den 80er Jahren wurden sogar beide Kriegsgegner, Iran und Irak, beliefert.
Der Ingenieurtechnische Außenhandel (ITA) der DDR war der staatliche Betrieb hinter diesen Geschäften. Der ITA im- und exportierte Waffen und militärische Ausrüstung innerhalb des Warschauer Paktes und weltweit.
Der Journalist und Autor Wolfgang Klietz liefert in seinem Buch „Waffenhändler in Uniform“ nach jahrelangen Recherchen eine erste umfassende Untersuchung zum ITA und berichtet mit einem Vortrag am 17. November in der Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock über diese. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit dem Autor. Moderiert wird die Veranstaltung von Volker Höffer, Historiker und Leiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Rostock. Der Eintritt ist frei.



