Interdisziplinäres und internationales Kolloquium unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Falk Quenstedt
Interdisziplinäres und internationales Kolloquium unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Falk Quenstedt (Greifswald), Professorin Dr. Tina Terrahe (Greifswald) und Privatdozentin Dr. Katja Triplett (Leipzig)
Das internationale Kolloquium fragt danach, wie Menschen in vormodernen Kulturen der Sprache besondere Wirksamkeit zugeschrieben haben. Im Mittelpunkt stehen Worte, Sprüche, Schriftzeichen und Formeln, denen in religiösen, magischen und medizinischen Zusammenhängen die Kraft zugeschrieben wurde, zu heilen, zu schützen, zu bannen oder die Welt zu verändern.
Als Abschlusstagung des Netzwerks „Wort – Wirkung – Wunder“ verbindet das Kolloquium die Analyse konkreter Quellen – Texte, Handschriften, Inschriften und Objekte aus Europa, Asien und Afrika – mit einer kritischen Befragung zentraler Forschungsbegriffe: Was meinen Kategorien wie „Magie“, „Zauber“ oder „Sprachmagie“? Welche historischen Phänomene machen sie beschreibbar, und wo setzen sie selbst problematische Vorannahmen voraus?



