Ein Backsteingebäude, eine Linotype-Setzmaschine, eine laufende Spielkartenfabrik – der Speicher am Katharinenberg in Stralsunds Altstadt ist Kulturort, Werkstatt und offenes Haus für alle zugleich.
In der Stralsunder Altstadt steht ein altes Backsteingebäude, das früher Getreide lagerte. Heute lagert der SPEICHER am Katharinenberg etwas anderes: Begegnungen, Handwerk, Kultur und die Überzeugung, dass ein Haus für alle da sein kann.
Im Erdgeschoss laufen die Maschinen. Wer hier eintritt, hört das Rattern der Linotype-Setzmaschine, sieht die tonnenschweren Pressen der Spielkartenfabrik und beobachtet, wie Buchstaben aus Blei zu Zeilen werden – und Zeilen zu Druck. Die Museumswerkstatt ist kein Schaustück: An den historischen Maschinen wird täglich gearbeitet. Das Kulturerbe des Buchdrucks lebt hier nicht im Vitrinenglas, sondern in den Händen derer, die es weitergeben.
Dahinter steckt mehr als Nostalgie. Auszubildende, Einstiegszuqualifizierende, Sozialstundenleistende und Werkstattmitarbeiter*innen arbeiten hier gemeinsam – ohne dass es sichtbar wird, wer welche Rolle hat. Das ist das Konzept: Inklusion, die sich nicht erklärt, sondern einfach stattfindet.
Der SPEICHER ist niedrigschwellig, offen und gut vernetzt – mit der Stralsunder Altstadt, mit Stadtteilen wie Grünhufe und Knieper West, mit Workshops, Konzerten und Veranstaltungen, die kommen und gehen. Ein Kulturort, der nicht auf sich wartet, sondern auf euch.
Wer möchte, kann die Linotype-Setzmaschine selbst ausprobieren – jeden ersten Samstag im Monat.



















