Von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann / Harztheater
Seit fast hundert Jahren hat Brechts kongeniales Theaterstück nichts an Aktualität eingebüßt. In der im skrupellosen Gangstermilieu spielenden Romanze zwischen dem Räuber Mackie Messer und Polly, der Tochter des Bettlerkönigs Jonathan Peachum, herrschen die harschen Regeln des Kapitalismus, ist „organisierte“ Armut ein hart umkämpftes Geschäft, steht das eigene Interesse immer im Vordergrund.
Seinen Erfolg verdankt das Stück der brillanten Verschmelzung von Schauspiel und Musiktheater sowie den legendären Songs von Kurt Weill. Die Moritat von Mackie Messer, der Kanonensong und das Eifersuchtsduett sind bereits kurz nach ihrer Entstehung vor fast hundert Jahren zu Gassenhauern avanciert.
Pünktlich zum 70. Todestag von Bertolt Brecht bringt das Harztheater mit der „Dreigroschenoper“ eine große, spartenübergreifende Gemeinschaftsproduktion von Musiktheater und Schauspiel in einer Neuinszenierung auf die Bühne.



