Gregor McEwan schafft eine besondere Nähe zum Publikum und lädt ein zum Eintauchen, Zuhören und Mitfühlen.
Mit „Going Solo“ hat Gregor McEwan sein fünftes Album veröffentlicht – ein Werk, das oft als sein „weißes Album“ bezeichnet wird. Vielschichtig, fein nuanciert und voller zarter, aber nachhaltiger Melodien, markiert es einen künstlerischen Wendepunkt. Entstanden fernab des Berliner Dauerrauschens, verdichtet McEwan hier persönliche Geschichten, Liebeslieder und kluge Zeitgeistbeobachtungen zu Songs, die lange nachhallen.
Stücke wie „(To You) CEO, Bitch“ zeigen seine pointierte Seite, andere Songs wiederum seine große Wärme und Sehnsucht. Immer geht es um das Erzählen – präzise, unaufdringlich und ohne Effekthascherei. McEwan beweist, dass zeitgemäßes Songwriting nicht laut sein muss, um relevant zu sein, und dass Emotion und Haltung sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig verstärken.
Live entfalten diese Songs ihre ganze Kraft: reduziert, intim und nahbar. Gregor McEwan schafft eine besondere Nähe zum Publikum und lädt ein zum Eintauchen, Zuhören und Mitfühlen. Ein Konzertabend zwischen leiser Wut, Hoffnung, Melancholie und Trost.


