Prof. Dr. Wolfgang Motz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Karlsburg, international renommiertes Herz- und Diabeteszentrum, © Wolfgang Motz

Mecklenburg-Vorpommerns Kurorte bieten Herz-Kreislauf-Patienten optimale Bedingungen zur Unterstützung von präventiven als auch rehabilitierenden Maßnahmen. Das milde Reizklima der Ostsee trägt mit seinen natürlichen Heilfaktoren, wie der hohen Luftreinheit, einer geringen Pollenlast, Meerwasseraerosole und Kältereizen, zur Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems bei. Darüber hinaus sorgen Kneipp-Anwendungen, Thalasso oder Klimatherapie für seelisches Gleichgewicht und allgemeines Wohlbefinden, welche sich auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv auf den Heilungsprozess auswirken.

 

Herzzentrum mit internationalem Renommee
 

Das Klinikum Karlsburg gilt als international renommiertes Herz- und Diabeteszentrum und bietet seinen Patienten auf dem gesamten Gebiet der kardiovaskulären Versorgung (Kardiologie, Angiologie, Herz- und Gefäßchirurgie) innovative Spitzenmedizin. Unweit der Hansestadt Greifswald gelegen, gehört das Klinikum Karlsburg deutschlandweit zu den erfahrensten Zentren zur Implantation von Aortenklappen mittels Katheterverfahren (TAVI). Das Klinikum ist zudem Vorreiter bei schonenden Katheterverfahren für Mitralklappen. Daher zertifizierte die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e. V. das Klinikum Karlsburg im Jahr 2016 als TAVI-Zentrum.

Prof. Dr. Wolfgang Motz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Karlsburg, arbeitet mit einem hochspezialisierten Team, um jedem Patienten die für ihn beste Behandlung zu ermöglichen. Wir sprachen mit ihm.

Karlsburg praktiziert die Implantation von Aortenklappen mittels Katheter seit 2009. Rund 1300 Aortenklappenstents wurden seitdem gesetzt. Warum ist die Methode so nachgefragt?

Prof. Dr. Wolfgang Motz: Das innovative und schonende Verfahren eröffnet hochbetagten und schwer kranken Patienten überhaupt erst eine Behandlungsoption. Das minimal-invasive Verfahren über die Leiste bietet die große Chance, die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der älteren Herzpatienten erheblich zu erhöhen. In Karlsburg haben wir mit dem modernen Hybrid-Operationssaal und hochspezialisierten Heart-Team die besten Bedingungen dafür.

Die Undichtigkeit der Mitralklappe – der zweithäufigste Herzklappenfehler – wird in Karlsburg ebenfalls mittels Katheterverfahren behandelt. Wie gelingt das?

Prof. Dr. Wolfgang Motz: Die Mitralklappeninsuffizienz therapieren wir seit 2011 mit dem sogenannten MitraClip-System. Infrage kommen für dieses Verfahren derzeit nur Patienten, für die eine herkömmliche Operation zu riskant ist. Das sind Patienten im hohen Lebensalter und mit deutlich eingeschränkter Pumpfunktion. Bei 97 Prozent dieser Patienten haben wir nach dem Verfahren eine deutliche Reduzierung der Undichtigkeit. Und: Schon nach drei bis fünf Tagen können wir die Patienten nach Hause entlassen.

Die kathetergestützten Behandlungen nehmen immer mehr Raum ein. Herzoperationen mit Öffnung des Brustkorbes werden seltener. Wie sehen Sie die Zukunft?

Prof. Dr. Wolfgang Motz: Minimal-invasive Verfahren per Katheter ersetzen bereits heute viele chirurgische Eingriffe. Angesichts der immer älter werdenden Patienten ist der technische Fortschritt ein Segen. Aber auch jüngere Patienten werden künftig stärker von den Katheter-Innovationen profitieren. Ich beobachte seit langem, wie die ehemals getrennten Fachgebiete miteinander verschmelzen. Im Klinikum Karlsburg arbeiten Chirurgen und Kardiologen, Intensivmediziner und Anästhesisten als Heart-Team eng zusammen.

Mecklenburg-Vorpommerns Kurorte bieten Herz-Kreislauf-Patienten optimale Bedingungen zur Unterstützung von präventiven als auch rehabilitierenden Maßnahmen. Das milde Reizklima der Ostsee trägt mit seinen natürlichen Heilfaktoren, wie der hohen Luftreinheit, einer geringen Pollenlast, Meerwasseraerosole und Kältereizen, zur Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems bei. Darüber hinaus sorgen Kneipp-Anwendungen, Thalasso oder Klimatherapie für seelisches Gleichgewicht und allgemeines Wohlbefinden, welche sich auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv auf den Heilungsprozess auswirken.

 

Herzzentrum mit internationalem Renommee
 

Das Klinikum Karlsburg gilt als international renommiertes Herz- und Diabeteszentrum und bietet seinen Patienten auf dem gesamten Gebiet der kardiovaskulären Versorgung (Kardiologie, Angiologie, Herz- und Gefäßchirurgie) innovative Spitzenmedizin. Unweit der Hansestadt Greifswald gelegen, gehört das Klinikum Karlsburg deutschlandweit zu den erfahrensten Zentren zur Implantation von Aortenklappen mittels Katheterverfahren (TAVI). Das Klinikum ist zudem Vorreiter bei schonenden Katheterverfahren für Mitralklappen. Daher zertifizierte die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e. V. das Klinikum Karlsburg im Jahr 2016 als TAVI-Zentrum.

Prof. Dr. Wolfgang Motz, Ärztlicher Direktor des Klinikums Karlsburg, arbeitet mit einem hochspezialisierten Team, um jedem Patienten die für ihn beste Behandlung zu ermöglichen. Wir sprachen mit ihm.

Karlsburg praktiziert die Implantation von Aortenklappen mittels Katheter seit 2009. Rund 1300 Aortenklappenstents wurden seitdem gesetzt. Warum ist die Methode so nachgefragt?

Prof. Dr. Wolfgang Motz: Das innovative und schonende Verfahren eröffnet hochbetagten und schwer kranken Patienten überhaupt erst eine Behandlungsoption. Das minimal-invasive Verfahren über die Leiste bietet die große Chance, die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der älteren Herzpatienten erheblich zu erhöhen. In Karlsburg haben wir mit dem modernen Hybrid-Operationssaal und hochspezialisierten Heart-Team die besten Bedingungen dafür.

Die Undichtigkeit der Mitralklappe – der zweithäufigste Herzklappenfehler – wird in Karlsburg ebenfalls mittels Katheterverfahren behandelt. Wie gelingt das?

Prof. Dr. Wolfgang Motz: Die Mitralklappeninsuffizienz therapieren wir seit 2011 mit dem sogenannten MitraClip-System. Infrage kommen für dieses Verfahren derzeit nur Patienten, für die eine herkömmliche Operation zu riskant ist. Das sind Patienten im hohen Lebensalter und mit deutlich eingeschränkter Pumpfunktion. Bei 97 Prozent dieser Patienten haben wir nach dem Verfahren eine deutliche Reduzierung der Undichtigkeit. Und: Schon nach drei bis fünf Tagen können wir die Patienten nach Hause entlassen.

Die kathetergestützten Behandlungen nehmen immer mehr Raum ein. Herzoperationen mit Öffnung des Brustkorbes werden seltener. Wie sehen Sie die Zukunft?

Prof. Dr. Wolfgang Motz: Minimal-invasive Verfahren per Katheter ersetzen bereits heute viele chirurgische Eingriffe. Angesichts der immer älter werdenden Patienten ist der technische Fortschritt ein Segen. Aber auch jüngere Patienten werden künftig stärker von den Katheter-Innovationen profitieren. Ich beobachte seit langem, wie die ehemals getrennten Fachgebiete miteinander verschmelzen. Im Klinikum Karlsburg arbeiten Chirurgen und Kardiologen, Intensivmediziner und Anästhesisten als Heart-Team eng zusammen.

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