• Schloss und Gutsanlage Broock, © Silke Voss
    Schloss und Gutsanlage Broock
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    Schloss und Gutsanlage Broock

Schloss und Gutsanlage Broock

Wie eine Fata Morgana erhebt sich die mächtige Tudorschloß-Kulisse von Schloß Broock in die saftige Ebene des Tollensetals. Das Schloss und die Gutsanlage Broock mit Lenné-Park, wo sich einst das größte Gestüt Vorpommerns befand, wird in den kommenden Jahren zum Kultur- und Veranstaltungsort entwickelt.

Greifbar indes werden sollen Visionen, die Berliner Architekten für diesen Ort mit seinem maroden Charme hegen: Hier, zwischen Berlin, Hamburg und Stettin, soll Broock im Rahmen eines Genossenschaftsprojekts Kulturort werden, bespielbar für ein gigantisches Freiluftfestival und ähnliches.

Als Tor und Orientierung hierher soll der nahe Bahnhof Sternfeld gelten. Die Tollensetaler Initiativen sind begeistert. Schließlich haben sie es schon geschafft, die weite Gegend vor Massentierhaltung und damit deren Reiz zu bewahren. Wie konservierte Zeit etwa wirkt das barocke Heilbad Hohenbüssow auf einer Anhöhe.

Schloss Broock in Vorpommern wurde für den Generalmajor Christan Bogislaw von Linden als großartig dimensioniertes Herrenhaus in den Jahren 1770-77 errichtet. Der Erbe, Carl von Gentzkow, etablierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Pferdezucht auf Broock, die sich unter seinen Nachfolgern, den Freiherren von Seckendorff, zum größten Privatgestüt in Vorpommern entwickelte und bis in die 1930er Jahre existierte. In den Jahren 1841-43 erhielt das Schloss durch Friedrich August Stüler, den "Baumeister des Königs von Preußen", eine neue Fassade im Stil der sog. "Castle-gothic". Zeitgleich lieferte Peter Joseph Lenné, der berühmte Landschaftsarchitekt und Gartenkünstler, die Pläne für die Umgestaltung des französischen Parks in einen englischen Landschaftsgarten. Broock war im 19. Jahrhundert der gesellschaftliche Mittelpunkt und Treffpunkt für den Adel der gesamten Region. Bälle und vornehme Jagdgesellschaften wechselten sich ab. Die 1840 gegründete "Parforce-Jagd-Gesellschaft" unterhielt die berühmte "Broocker Meute".

1945 wurde das Gut enteignet, im Schloss Flüchtlingsfamilien einquartiert, ein Konsum, ein Kindergarten, eine Schule und das Gemeindebüro eingerichtet. 1974 wurde das Schloss leergezogen und an den VEB Kranbau Eberswalde verkauft. Die Pläne ein Ferienheim für Mitarbeiter einzurichten kamen nicht zur Ausführung und das Schloss verfiel. Nach 44 Jahren Plünderung und Verfall, befindet sich das Herrenhaus heute im Zustand eines maroden Rohbaus. Seit Juni 2017 ist die Schloss Broock GmbH & Co. KG neue Eigentümerin der Anlage.

In den kommenden Jahren soll Broock zu einem überregionalen Kultur- und Veranstaltungszentrum ausgebaut werden.

Kategorie

Historische Bauwerke, Schlösser und Gutshäuser


+49 39993 766678

Kontakt:

Schloss und Gutsanlage Broock

Broock 13
17129  Alt Tellin

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info@schlossgut-broock.de


Anbieter
Schloss Broock GmbH & Co. KG,
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Schloss und Gutsanlage Broock
Broock 13
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