Außenansicht, © Sabrina Wittkopf-Schade
Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, Historische Bauwerke, Backsteingotik

Erstmals erwähnt im Jahre 1267 und einst der Ort, an der die früher nur schwer zu passierende Trebel inmitten von sumpfigen Wiesen und Moorgebieten eine sehr günstige Übergangsstelle bot, ist Grimmen in einer reizvollen Landschaft heute die Stadt, die mit ihrer zentralen Lage Lebensimpulse für die gesamte Region gibt.

Das Rathaus im vorpommerschen Grimmen gehört zu den Zeugnissen mittelalterlicher Backsteingotik. Dendrochronologische Untersuchungen des hölzernen Dachstuhls bestimmten das Fälldatum der ältesten Dachsparren: 1393. Somit wird mit von einem Baum um 1400 ausgegangen.

Die bei Ausgrabungen zutage getretenen Fundamentreste lassen darauf schließen, dass sich an der Stelle des heutigen Baus zuvor ein noch größeres Gebäude befand, welches ebenfalls einer öffentlichen und gemeinschaftlichen Nutzung gedient haben muss. Dabei handelte es sich um einen Fachwerkbau. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr das Rathaus in Grimmen viele bauliche Veränderungen.

Das seit November 2004 mit einem Glockenspiel versehene Türmchen auf dem Dach ist barocken Ursprungs. Das untere Geschoss diente einst Markt- und Gerichtsgeschäften, das obere den Beratungen der Ratsherren und Versammlungen der Bürger. Die Böden unter dem hohen Giebeldach waren Lager- und Speicherräume.
Zudem war auf dem Boden um 1754 ein Gefängnis eingerichtet. Am linken Pfeiler des Laubenganges befand sich von 1745 bis etwa 1945 die Schandkette. Heute hängt dort eine Nachbildung des Halseisens.
Nach der Sanierung ist das Rathaus heute ein modern eingerichtetes Verwaltungsgebäude.

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Stadt Grimmen
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18507 Grimmen



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Außenansicht der Kirche, © Sabrina Wittkopf-Schade

Pfarrkirche Greifswald-Wieck

  • Kirchstraße, 17493 Greifswald

In der Pfarrkirche Greifswald-Wieck finden Konzerte der Greifswalder Bachwoche statt.

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Das 1446 errichtete Kütertor wurde bis 1862 als Gefängnis genutzt, © Sven Fischer

Stadtbefestigung mit Kniepertor und Kütertor

  • Knieperwall, 18439 Stralsund

Von den ehemaligen 10 Stadttoren der Hansestadt Stralsund sind nur noch das Kniepertor und das Kütertor erhalten. Das Kniepertor hat seinen Namen von einer Bürgerfamilie aus dem 13. Jahrhundert und wurde erstmals im Jahre 1304 erwähnt. Es war früher einer der wichtigsten Zugänge zum Alten Markt. Das Kütertor wurde 1281 erstmals urkundlich erwähnt. Seine heutige Form erhielt es aber erst im Jahre 1446. Der Name stammt von den Kütern, ehemaligen Fleischern. Kütertor und -bastion sind Teil des Festungsgürtels um die Hansestadt Stralsund.

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Das 1446 errichtete Kütertor wurde bis 1862 als Gefängnis genutzt, © Sven Fischer

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Von den ehemaligen 10 Stadttoren der Hansestadt Stralsund sind nur noch das Kniepertor und das Kütertor erhalten. Das Kniepertor hat seinen Namen von einer Bürgerfamilie aus dem 13. Jahrhundert und wurde erstmals im Jahre 1304 erwähnt. Es war früher einer der wichtigsten Zugänge zum Alten Markt. Das Kütertor wurde 1281 erstmals urkundlich erwähnt. Seine heutige Form erhielt es aber erst im Jahre 1446. Der Name stammt von den Kütern, ehemaligen Fleischern. Kütertor und -bastion sind Teil des Festungsgürtels um die Hansestadt Stralsund.

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